Ich bin traurig… Irgendwie hat keiner so ein Nähebedürfnis wie ich. Es spiegelt sich in allen Beziehungen wieder, egal welcher Natur. Und ich wünschte, ich könnte weg therapieren. Gleichzeitig merke ich, das ich dem müde werde. Müde Dinge am Laufe zu halten. Wenn ich mal Glück habe, bekommen wir in vier Wochen die frohe Botschaft, dass es Welpen gibt (1. Ultraschall )Ich bete. Und um den 17.12. soll es dann so weit sein. Sechs Wochen später, das Schauen, wer wirklich passt und weitere 2 Wochen später hätten wir ein neues Familienmitglied. Ich hab ein wenig gespart. Ich will ihn selbst kaufen. Für mich. Hauptsächlich. Es war auch rein mein Wunsch, wenn auch die anderen natürlich an der Entscheidung beteiligt waren. Mehr oder weniger. Wer sagt da hier schon nein..Und ich sehne mich nach ihm. 😞 Es ist schon fast grausam. Eigentlich total traurig, wie sehr ich mir einen Hund wünsche, der mir Nähe schenkt, Kontinuität gibt. Jemand den ich meinen Liebe schenken kann, ohne Angst zu haben, dass er geht, dass sich Nähe plötzlich ändert und ich wieder alleine dastehe, mehr oder weniger.Ja, irgendwie ist der Hund Ersatz. Ersatz für Nähe, die mir Menschen nicht schenken können. Und das finde ich traurig. Sehr traurig..es macht mich traurig. Sehr. Aber die Dinge sind wie sie sind und ich suche nach Lösungen. Nach Lösungen, die gut für mich sind, die irgendwie beständig sind. So dass ich ein klein wenig Halt wieder gewinne. Ich hab auf diese E-Mail lange gewartet, den eigentlichen sollte sie schon im September kommen. Und irgendwie kommt kaum Freude auf. Sie ist eher leise. Weil der Schmerz einfach derzeit wieder überwiegt.
Ich hab das Gefühl, meine soziale Batterie ist nicht leer von zu vielen Menschen an einem Tag, sondern von viel zu wenig. Sie leeren sich also nicht, sondern sie füllen sich nicht. Funktioniwrn genau andersherum. Wie andere bei mir auch. Die meisten kommen alleine klar, ich nicht..mein Trauma ist genau andersherum..
Vllt schaffe ich es mit Hund wegzufahren, nur zu zweit, mit ihm und das zu sein, was ich bin. Allein.
Manchmal frage ich mich, ob es wirklich an meinen Traumata liegt oder ob anderen Menschen es nicht anders geht, sie sich aber in Arbeit und Ablenkung stürzen, statt zu fühlen. Ich weiß es nicht.
Ich fühle mich einigen wenigen Menschen so nah und dennoch bin ich ihnen so fern, dass ich es nicht schaffe, ihnen das mitzuteilen, was mich so traurig macht. Wie traurig ist das denn wiederum bitte…
Und ich glaube, dass ist der große Schaden in dieser Gesellschaft. Wir schaffen es nicht, uns wahrlich mitzuteilen. „lieber“ fressen wir alles ins uns hinein und gehen damit unter…
Und das alles so nah an meinen Geburtstag 😮💨 ich wünschte, ich würde die Reißleine finden, damit es nicht eine noch größer Arbeit wird, als mein Geburtstag so schön ist.
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