Einsam

von | 12. Oktober 2026 11:26 | 0 Kommentare

zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2026 11:41

Kennt ihr dieses Video, dieses „Experiment“, wenn ihr ruhig werdet, wer sich dann wirklich bei dir meldet? Leider schliest das überhaupt nicht ein, wie es anders geht, wie viele Kapazitäten sie haben. Aber ja… es wird ruhig.

Und ich weiß nicht, was schlimmer ist. Diese Ruhe oder nicht zu wissen, warum.

Ich hänge durch und das macht es nicht besser. Ich Frage mich, was ich für andere bin. Ob ich nur wichtig bin, wenn es gerade zeitlich passt. Ob sie auch mal an mich denken, es mir nur nicht schreiben.

Ist es nicht unglaublich, dass wir in einer Welt voller Menschen leben und uns einsam fühlen?

Der Schmerz geht tief. Und er holt Dinge hoch, die lange her sind. Ich habe Rachegefühle (?). Mein Wunsch sich zurückzuziehen, aus Verletzheit, aber auch nach dem Motto, wenn sie mich nicht wollen, sollen sie eben merken, wie es ohne mich ist. Und ja, Selbstbestrafung spielt da auch wieder mit rein. Je nach dem was sich gerade meldet. Mal so und mal so.

Ich fühl mich schrecklich. Ich erkenne zwischen all dem nicht mehr, wer ich bin. Was mich ausmacht. Was ich will. Was meine heutige Gefühle sind.

Wenn ich gewusst hätte, was die Arbeit mit den schlimmsten Anteilen, die man haben kann, bewirkt, ich hätte es gelassen. Aber sowas von. I. schreibt nicht umsost6von Exorzismus. Den Gedanken hatte ich diese Woche auch. Aber die Anteile habe mir ein Überleben unmöglicher Lebensumstände ermöglicht. Wie kann ich es von Exorzismus sprechen? Aber ja… Es fühlt sich so an.

Da ist so viel Hass in mir, der sich gegen mich richtig.. und ich finde keinen Umgang. Da ist so viel Leid in mir. Lange war Ruhe, ich hab schon gar nicht mehr daran gedacht.. jetzt ist alles wieder so da, als wäre es erst gestern gewesen. Ich finde keinen Umgang damit.

Lev quetscht mich irgendwo zwischen Auto und Familie rein. Will ich das? Gefundenes Fressen für meine Selbstbestrafung…. Nein. Rache oder wie ich es auch nennen soll, sagt auch nein. Und was sage ich? Ich finde mich nicht mehr. Kein Stück von dem, was mal war. Ich weiß, dass ich da irgendwo bin, aber ich sehe mich nicht. Ich erlebe mich als eine Form aus Vergangenheit. Unschöner Vergangenheit. Und es fühlt sich richtig an.

Es fühlt sich richtig an, jeglichen Kontakt abzubrechen, mir zu verwehren… Bis jemand sieht. Wie es mir wirklc6heht. Bis jemand fragt. Wie gehts dir..bis jemandem auffällt, sch sie gibt es js auch noch.

Ich keinen all das aus Tagträumereinen … Und ich weiß. Dass manches von dem, was ich mir da ausgedacht habe, schon lange vorbei war, ich es aber am Leben gehalten habe, weil es einer innerer Ordnung folgt. Es muss so sein. Und nicht anders. Jetzt weiß ich, fühle es mit jeder Faser meine Körpers, was es heißt, dass die Vergangenheit nicht vorbei ist. Sondern bittere Gegenwart ist.

Ich bin müde. Nach einer Woche bin ich so müde. Ich habe kein Lust mehr zu kämpfen. Ich habe keinen Lust auf andere zu zugehen und ihnen zu servieren wie es mir geht.

Ja, vllt kommt das auch das hoch, was im Krankenhaus der Fall war. Wer melde sich wirklich… Und erkundigt sich.

Und was ich mich frage, warum schaffe ich es, wenn ich am Boden krieche, bei anderen immer noch aufzuschlagen und nach zu fragen. Zuzuhören.. Warum nicht andersherum?

Vor zwei Tagen schrieb ich noch jemandem bei friendly world. Das es wahre Freundschaft gibt. Dass wahre Freunde einem nicht immer das geben, was man erwartet und sie dennoch Freunde sein können… Ich konnte Hoffnung geben.. Und jetzt? Jetzt gerade habe ich nichts mehr davon. Kein Fünkchen.

Ich zweifle jede Verbindung an und frage mich, warum die Dinge so sind wir sie sind. Und wann man wirklich weiß, wen man da vor sich hat. Wie er einen sieht. Was man ihm bedeutet.

Ich weiß es nicht.

Und ich bleibe zurück mit dem Gefühl, anders zu sein. Anders als alle anderen. Ich bin so verrückt aufzutauchen, wenn ich eigentlich selbst keine Energie mehr habe.

Es geht mir nicht um Gleiches. Keiner ist so kontaktfreudig wie ist. Ich habe nie jemanden getroffen. Außer Männer, die in mich verliebt waren. .. aber keiner scheint so viele Nähe und Verbindung zu brauchen wir ich… Keiner.

Vllt habe ich aber auch das Talent, immer an die Flaschen zu geraten. Wäre mit Trauma nicht ungewöhnlich. Vllt kickt aber auch das Altes und ich muss dir Wellen einfach abwarten. Aber davon verschwindet nicht die Traurigkeit. Nicht die Enttäuschung. Nicht der Wunsch, das andere auf mich zukommen und fragen wie es mir geht.

Icj wünschte ich wäre kein Mensch und abhängig von anderen. Ich wünschte ich wäre ein Außerirdischer, der alleine klar kommt. Ich würde irgendwo als Einsiedler mein Leben leben und gut. Frei von Schmerz durch andere.

Es wird nicht besser.. nein. Es geht weiter bergauf mit mir. Ich sitze wieder hier ist Frage mich, ob ich nicht einfach zu viel gebe. Geschenke, Karten, wie geht’s dir… Was soll das eigentlich.

Ich möchte mich einigeln und nk HT mehr auftauchen. Und in meinem Schmerz wortwörtlich ertrinken.

Ich hab das Gefühl, andere kommen ohne mich ganz klar. Nur leider gilt das nicht für mich…

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