Wieder ein „Tag danach“

von | 24. September 2026 12:55 | 0 Kommentare

zuletzt aktualisiert am 24. September 2026 17:08

Ich verstehe heute den Satz, dass man zig Versionen von sich selbst aufgeben muss, sehr gut. Ich fühle, heute absolut, was es heißt, sich immer und immer wieder den Scherben zusammenbauen zu müssen und was es bedeutet zu eine Version von selbst zu werden, die noch nie existiert hat ..

Daran liegt für mich unglaublich viel Schmerz, siehe gestern. Schmerz, den ich nicht in Worte zu verfassen mag.

Ich möchte gerade nur an einem Ort, mit all dem in mir, sein, an dem ich einfach sein kann und ein wenig gehalten werde.

Wenn ich die letzten Male schrieb, dass mich eine starke Traurigkeit begleitet, die ihres gleiches sucht… Diese ist viel schlimmer … ganz anders. Schlimmer geht immer.

Ich fühl mich völlig fehl am Platz. Ich fühle mich, als hätte ich keinen und hatte vllt auch nie einen … Ich fühl mich grausam einsam und alleine gelassen damit.

17:04 das Leben ist weird. Ich schreibe seit geraumer Zeit mit einem Mann E-Mails. Unglaublich, was er mir heute schrieb. Ich hatte das Gefühl, er schreibt mir direkt aus meiner Seele! Er hat auch einen Kompass ohne Nadel. Er fühlt sich Zuhause in mitten seiner Kinder so einsam. Er versucht heraus zu finden, wer er selbst ist und das vieles Altes nicht mehr passt. Oo… Das gibt mir gerade so viel Halt 🥹 ich hab schon länger eine Verbundenheit gespürt, aber das! Da ist jemand, der fühlt wie ich. Das schenkt mir gerade so viel unerwartet Wärme ❤️

Es ist schön, wenn wir einander zeigen, wo wir gerade stehen, wo wir wund sind, verletzlich. Es verbindet 🫂

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