Nach einer Stunde bin jetzt endlich im Bad. Da sitze ich allerdings „nur“. Meine Arme sind extrem präsent, elektrisch. So wie sie es früher immer waren, wenn ich mit starker Angst aufgeschrieben bin.
Die Träume sind weniger lebhaft, ich vergesse was geschah. Meine Haare sind fettig… haut mal wieder nicht hin 🙄 ich muss heute nicht raus, bleibt so. Kinder sind wegen leichtem Fieber gestern daheim. Morgen geht es dann los. Heute nochmal Schonfrist. Überhaupt plant das Leben gut. Mein Mann ist diese Woche noch daheim. So wie immer, wenn es mir akut schlechter ging. Meine Klamotten riechen nach dem Abendbrot.. Abendbrot? Ach, nach dem Essen von gestern. Ich bin heute schonungslos ehrlich. Das bleibt auch so. Ich mags nicht. Egal.
Meine Beine sind schwer. Ich bin nicht depri, aber so richtig Lust auf den Tag hab ich dennoch nicht. Mein Kopf hat auch schon wieder angeklopft…
Was soll ich sagen .. früher wäre das alles eine Katastrophe gewesen. Ich hab derzeit das Gefühl, dass es in mir eine ruhigen Kern gibt, der bleibt. Auch vor zwei Tagen, auch gestern. Als würde etwas das in mir schaffen, was ich vor o,5 Jahren las. Sich an den Rand der Koppel setzen und dem Hengst dabei zu sehen, wie er sich beruhigt. Naja, waren ja auch nur 8,5 Jahre..
Ich muss mich umziehen, mir wird kalt. Die Waschmaschine ist endlich da.. gut, dass wir die ganze alte noch haben, für Hundedecken eigentlich. Die andere ging kaputt. Also nur die Türverriegelung 🙄 sinnlos.
Wie gut, dass mein Tier keine Katze ist, sondern ein Phönix. Die sieben Katzenleben hätte ich schon aufgebraucht. Schon längst..
Haare kämmen? Mit einem Augenleihern, tut sonst heute Abend zu sehr weh. Bäh, ich mag solche Gammeltage nicht. Naja. Was soll’s. Ich hab gestern nen Schokoladen Osterhasen gegessen. Habt bewusst. Nicht nebenbei. Ich hab ihn mir erlaubt. Tat gut. Ich hab Hunger. Ich geh mal ne Etage höher. Angezogen bin ich ja nun. Ich muss noch anrufen 🙄

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