Ich wage es ja kaum auszusprechen (viele Dank an die Vorsicht), aber ich hab das Gefühl, es geht vorwärts. Merklich?!
Heute, nach dem ich unterwegs war und heim kam, freute ich michd drauf (!!!!!!!!!!!!), dass niemand Zuhause ist. Niemand. Ich, allein…. ICH!!!!! Iiiiiiiiich 😱🤯🤯🤯🤯🤯🤯🤯 Ich kann es gar nicht so feiern, aber es ist einfach unglaublich. Ich hab mich auf die Zeit gefreut, die ich für mich habe. Sport und zocken. Ja, Sport…. freiwillig. Hätte man mir das vor einem halben Jahr erzählt, wäre ich aus dem Lachen nicht mehr raus gekommen.
Nein, „es“ ist nicht weg. Mir laufen immer mal wieder Trigger über den Weg und gerade am Morgen hab ich es schon schwer mit allein (Gedanken)… die Dunkelheit… Mein Innerstes atmet auf. Sobald es ein wenig hell ist, dass ist sooo krass. Ich merke förmlich, wie ich mich entspanne, wenn eine gewisse Helligkeit endlich da ist. Abends ist das kein Problem… 🤔 War mir eigentlich bewusst. Aber ich bleibe gersde dran hängen.
Sicher bin ich mir nicht, aber ich glaube nicht an den Weg zur Poliklinik zu erinnern, und das es dunkel und kalt war. Und das dort was passiert ist… Darüber muss ich mit niemanden mehr diskutieren. Ich war mal mit meinen Mann, ich glaube letztes Jahr (?) da drinnen…. Traumaland vom feinsten. Es fühlte sich an als wäre es gestern erst gewesen/passiert. Und mir geht das auch nicht mehr aus dem Kopf. Ich konnte mich an gelbe Türen erinnern. Tataaaa! Schwingtüren mit gelben Glas.
Ach man…. ich hab sooo viel Mitgefühl mit mir. Mir wird schon wieder ganz traurig und Herz, wenn darüber nachdenke, was ich als Kind erleiden musste. Und das passierte heute Kindern immer noch genauso. Bei MCDonalds angeschrien, weinend im Kinderwagen dahin geschoben….keine Wärme, kein Verständnis, kein Halt, nichts… Erwachsene denken oft, so schlimm ist das alles nicht. Doch. Es ist grausam. Es ist traumatisch. Ein Kind ist in Not und wird mit seinen Gefühlen, die es noch gar nicht regulieren kann (die, mal so am Rande, viele Erwachsene noch nicht Mal regulieren können und dann wegtrinken, wegrauchen, wegsporteln, wegarbeiten….) allein gelassen. Und das ist überwältigend.
Ich wünsche der Welt mein Wissen über Trauma, meine Gefühlswelt, meine Fähigkeit mich in andere hineinzuversetzen…. Ach… Der Grusel nimmt kein Ende. Ich bin heute über jemanden gestolpert, der Familiensysteme schreibt… oh Gott… Mir läuft es wirklich kalt den Rücken runter. Der Gedanke…. wenn ich an meiner Familienchronik weiterarbeite… Hmmm…. oh M.…. Wir brauchen da noch was für meine externe Family… 😁 Krass, wie viele Gedanken man gleichzeitig oder nacheinander haben kann … Ich sag’s immer wieder, Hochleistungshirn.
Mein erster Gedanke… Gott, sie viele Jahrhunderte sich vllt schon irgendwelche sich ständig wiederholenden Muster durch meinen Familie ziehen.. da wird mir irgendwie übel. Ich glaub, ich bin nicht als Tierärztin gemacht. Ich hab wohl ne andere Aufgabe. Ich erinnere mich noch als eine Aufstellerin erzählte, von einem Mann, mit zwei Kinder. Seine Frau starb, jung, im September. Warum sterben (in der Familie) die Frauen immer im September…. Abgesehen davon, dass mich das fett getriggert hat…. Furchteinflößend. Und das Muster vererbt werden, ist ja nun keine Hexerei. Leider. Wie lernen durch Nachahmung. Alle wichtigen Bezugspersonen bekommen ein Abbild in unserem Inneren…. Das ist alles so logisch.
Mein zweiter Gedanke … was ich noch so für Leichen finde. Das die Tante eigentlich mein bester Datenspeicher für die Fam war/ist…. Ziemlich blöd… und das ich bereit bin, das Leid meiner Vorfahren zu sehen und Dinge wieder an ihren Platz zu geben.
Und der dritte? Hm, hab ich vergessen.
Nunja. Noch hab ich meinen Scheiß nicht auf die Reihe bekommen. Aber ja. Meine Familie sollte hier einen Platz bekommen. ❤️
Und da ist er wieder. Der Schmerz. Und gleichzeitig so viel Mitgefühl und Liebe. Meine Familie hat viel durch. Wie andere sicher auch. Die Tante… Heute nicht mehr…
Hm, oder doch… diese schmale Grad zwischen jemanden zu lieben und sich aus Schutz trennen zu müssen…

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