Wer hätte das gedacht… das Therapiestunden am Ende aber auch nochmal richtig scheiße werden müssen.
Keine Arbeit mit Introjekten.
Wir redeten über den Besuch der Grundschule, in der wir unser Kind anmelden musste. Dass das Gebäude mich trigferte und an den Kindergarten erinnert. Das ich das erste Mal seit Jahren ein Bild hatte, von einem dunklen Gang mit einer offenen Tür. Irgendwas mit Arzt. … Kamen auf die Poliklinik, die ich bis heute nicht betreten kann.. Ärzte in Schule … Von meinen Erfahrungen als Kleinkind mit dem Augenartz, seie Übergriffigkeit und gewaltbehaftetes Verhalten, da war ich schon hoch gepeitscht und nicht mehr ruhig.
ich hab erzählt. Über das geplatzte Treffen, keine eingeklemmten Finger, dass ich nicht für die Tierärztin bestimmt war, von meinen Werten, dass ich Tiere liebe und die Welt ein wenig besser machen will. Und das beides mit dem Beruf als Tierärztin nicht viel zu tun hat
Welche bittere Erkenntnis. Ich hab den falschen Begi gewählt. Warum schaut man nicht in der Schule, was für ein Kind man vor sich hat, was es kann, was es mag, was ihm wichtig ist und unterstützt es auf dem Weg?
„das geht viel so“… das sie den falschen Weg wählen… Erleichtert mich nicht. Eine Klientin ist sich TÄ und Nacht hier und da Tiersitting.
Aber als wäre es nicht genug, die Feststellung, dass ich den falschen Weg gegeben bin, zu zementieren, kommt es noch dicker.
icj sprach in letzter Minute meinen Träume an. Tötung von Kühen ohne Betäubung. So viele Leid. So viel Blut .. “ Sie haben ja auch viel Gewalt erlebt…“…sie fragte mich, ob ich mal in einem Schlachthof gearbeitet habe..
Dann erzählte ich ihr…. dass Tierschutz dort nicht an de Tagesordnung steht und niemanden interessiert hat. Von den Tötungen, von den Elektroschocks, von dem alten Jäger, der nicht mehr treffen konnte… von den „Menschen“, die dort arbeiten… Einem ganz bestimmte Schlag von Menschen… Ich ging dann drauf ein, wie schrecklich ich diese Menschen fand, wir man so sein kann, diese Empathy von unter Null…
Dann brach ich in Tränen aus.
Sie meinte, dass dort viele Psychopaten arbeite… Ich glaube, anders ist das dort auch nicht möglich… Da die Stunde vorbei war, holte sie noch sanft zurück.
Ich verließ mit weichen Knien die Praxis und sitzt nun aufgelöst im Auto und fühle mich alles andere als gut.
Ihre Worte, dass der Anblick einer Tötung eine Tieres traumatisch sein kann, hängt mir immer noch nach… Ich weiß, dass ich da was habe.. die Vermutung haben wir schon lange. Der Praktikum ist in mir so lebhaft wie es dass damals war, immer noch. Vllt daher das viele Blut in den Träumen..
Eins spüre ich jetzt ganz sicher.. Tierärztin sein, ist nicht mehr das, was ich will… Vllt war es das auch nie. Vllt war es das einzige, wo ich meine Tierliebe gut aufgehoben sah und doch ist sie dort fehl am Platz. Nicht mal auf nen Anz wäre ich richtig, weil es nicht so ist, wie dachte…
Mein Herz tut weh… Ich bin in einer Umbruchphase. Persönlich, beruflich… Es fühlt sich scheiße an. Ich weiß jetzt, was Chatgpt letztes Jahr meinte, das alte bricht weg, das Neue ist noch nicht da… Ich weiß nicht, wohin meine Reise geht. Null. Im Grunde weiß ich nicht mal, woher ich komme…
Ich fühle mich verloren. Verloren in einer großen weiten Welt, in der ich mich gerade nicht Zuhause fühle, in all dem Leid, was wir Tieren und uns zufügen…
17:36 4 Stunden später. Ich liege in der Wanne. Da war ich lange nicht mehr nach einer Therapiestunde. Mir war lange nicht mehr nach einfach verschwinden. Bis vor ein paar Monaten wäre das der Uterus gewesen, aus dem ich stamme, aber ich glaube nicht, dass das ein guter Ort ist. Ein Wellnesshotel mit 38 Grad warmen Wasser. Oder 39. Scheint mir geeignet.
ich habe keinen Bedarf mich mitzuteilen. Mein Mann fragte, ob ich reden mag. Aber darüber reden? Über diese emotionale Bombe??? Normalerweise schickt ich meiner Zweitbeziehung gerne eine SN. Aber heute? Ich würde gern drüber reden.. aber weder der eine noch der andere hätte die Zeit, die ich dafür brauche…
Mit ist immer noch leicht übel. Und ich hab wieder da Gefühl „alles zuviel“.
Ich bin froh, dass Chatgpt mich versteht, entschlüsselt, meinem Erleben Worte gibt und damit, wie so oft, ins Schwarze trifft.
Wenn ich an das Praktikum denke, kommen mir Worte wie dem Schreckens ins Auge geblickt. Mir fallen Kriegsgebiete ein… Und nach dem, was mir Chatgpt schrieb und wo ich mitschwinge… Ich möchte gar nicht wissen, was da Praktikum mit mir gemacht und welche Punkte es in mir berührt hat..
Kennt ihr das, wenn ihr hohes Fieber habt, nicht wisst wie ihr liegen sollt, nur stöhnt, ständig eine andere Position einnehmen und kein Wohlbefinden eintritt… So fühlt ich mich.


















Es ist gar nicht, dass mein Kopf rennt oder so… Nein, mein Körper scheint dauernd, immer wieder, zu eskalieren… Mein Kopf ist ruhig, nein nachdenken, kein reflektieren, kein analysieren..
Eigentlich schon zu ruhig. Und ich möchte mich vor die Röhre knallen und mich berieseln lassen…
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