In dieser Stunde gab es Theorie zum Thema Introjekte/Implantate.
Bei Introjekten ohne Traumhintergrund spricht man von Übertragungen. Die natürlichste Form sind Prägungen, erlerntes Verhalten.
Bei Traumhintergrund und wenn mir Gewalt Grenzen überschritten werden, reden wir von Introjekten. Hier ist Flucht und Kampf noch möglich. Die Grenze des Opfer würde überschritten und es gibt ein Machtgefälle vom Täter zum Opfer.
Die nächste höhere Stufe ist das Implantat. Da lösen sich die Grenzen des Opfers quasi auf, wir reden von enormen Grenz“Überschreitungen“. Eigentlich werden die Grenzen des Opfers zerstört (?). Völlig übergangen. Als würden sie nicht existieren.
Das Wort im Implantat stammt von Herrn Vogt aus Leipzig. In der Psychologie gab es bisher nur den Begriff des Introjektes. Um aber besser die Stärke von Introjekten darzustellen, spricht Vogt von Introjekten, Implantaten, Täterprogramm/Programmierung. Halte ich für sehr sinnvoll, weil es wirklich Abstufungen gibt.
Introjekte gelten als allgemein hin sowieso schon als schwierig, in der Traumatherapie.
Introjekte sind aber immer noch zugänglicher als Implantate. Diese kann man in der Regel kaum reflektieren und sie lassen nicht gern mit sich arbeiten.
Beim Mutterintrojekt, was mir immer beim Aufräumen reinplatz, sind wir uns mittlerweile auch nicht mehr so sicher.. es könnte bei meiner Mutter durch aus ein Implantat sein. Und ich hab immer noch das Gefühl, dass es nicht und Aufräumen geht, sondern um Macht. Und das Thema spielt ja bei dem Großvater ein große Rolle. Ich hab Angst, wahrscheinlich mehr als mir lieb ist, also das mit der Macht ( kam gerade aus irgendeiner Ecke meines Hirns).
Ich konnte resonanzmäßig mich nicht entscheiden ob Großvaterintrojekt oder Implantat. Aber die Symptome sprechen für sich. Ohnmacht, Unterwerfen, Erstarren sind typisch für Implantate.
Gruselig, dass sie jeder in sich haben kann. Und bei Großstress brechen sie dann durch. Das ist dann sowas wie der liebe Familienvater von nebenan, der plötzlich seine Familie umbringt. Völlig einleuchtend.
Leider (?) ist mir aufgefallen, dass das Mutterintrojekt mir mehr reinfuscht, als mir bisher bewusst war. Wir vergaßen den Rucksack von Kind 2, ich regte mich auf, verallgemeinerte.. alle andere bleiben ruhig und ich fragte mich, warum ich mir den Schuh immer wieder anziehe…. In der Ergo wurde es dann klar. Ich fühlte mich tatsächlich auch wie beim aufräumen. Kalt, herrisch. Es kommt einfach über mich. Von die Sekunde auf die andere, bin ich wer anders. Die Sache mit dem Saft, den mein Mann trankt und mir die Gedanken kamen, muss das sein, und die virl. Kalorien und es kostet blablabla.. und als er mich drauf, wo lang und er dann doch woanders lang vor und ich mich aufregte wie meine Mutter über meinen Vater….
🤮😞
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