von | 26. Oktober 2026 15:52 | 0 Kommentare

zuletzt aktualisiert am 26. Oktober 2026 15:52

Ich hasse Geburtstage, ich hasse Traumata… Ich frage mich, ob es mir gut tut, jemanden zu lieben, den ich nicht sehen kann, mit dem Kontakt so wenig ist, dass es mich schmerzt.

Da sind wir wieder bei den Satz, dass früher später jeder Menschen einen verletzt, und man herausfinden muss, für wen es sich lohnt zu leiden.

Und gleichzeitig frage ich mich, wann geht man und gibt es überhaupt jemanden auf dieser Welt, der mir genügen würde oder spielen meine alte Verletzung so stark rein, dass dies gar nicht möglich ist.

Das ist total scheiße formuliert… Also, was ist wenn nicht die Beziehung das Problem ist, sondern meine Wunden? Was ist wenn, Erwachsene mit wenig Kontakt auskommen, ich aber nicht? Was wenn andere sich mit wenig Kontakt sich zufrieden gäben, ich aber leide, weil alte Gefühle hochkommen?

Ich wünschte, ich wäre anders. Nicht poly, könnte Körper von Gefühl trennen, würde mich nicht so schnell so tief binden, von Bett zu Bett hüpfen..

Das würde mir manches erleichtern?!

Gefühlstechnisch und auch Gedankentechnisch bin ich schon wieder beim Geburtstag… Der Wunsch, dass andere sich mal richtig ins Zeug legen, ist so groß. … Scheinbar kindlich groß, weil ich das nie hatte. Genau das ist diese Gefühl in mir. Die Vorfreude, all die Hoffnung, dass es dieses Jahr so sein wird… Und dann gleichzeitig die Enttäuschung, weil es wieder so nicht sein wird. Und egal, was ich mir schenke, was ich für mich selbst mache, es wird nicht besser… Ein Geburtstag ist eben nichts, worum man sich selbst kümmern sollte. Zumindest nicht als Kind. Als Erwachsener auch nicht, oder? Aber wenn ich es nicht mache, wer dann?

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