Mir ist nach weinen. Schon wieder. Du denkst, Kinder daheim, Mann ab eins, was soll schon schief gehen.. alles. So wie immer. Why not.
Ich bin irgendwo zwischen Kind 3, eher weniger, und einem neuen Hund, weil ich raus will, aber nicht alleine. Die alten zwei kann man nur noch durch die Gegend tragen. Jahre konnte ixh nicht gehen. Jetzt, wo ich will und kann (?), können sie nicht mehr. Wie mies kann das Leben sein…
Ich bin mir überhaupt mit nichts mehr sicher. Kind 3 wollte ich wirklich. Dann kam irgendwann der Gedanke, wie ich überleben soll, wenn Kind 2 in die Schule geht oder wenn die Kids größer sind und von mir nichts mehr wollen. Da ist Kind 3 ein netter Ausweg.
Und so ist es auch mit den Hund. Eine nette Lösung. Fraglich Sir, ob ich das eine oder andere hinbekomme.
Und irgendwie fühle ich mich heute wieder unfair behandelt. Der Mann, mit dem ich schreibe, PTBS, kann auch Rückzug. Wie die meisten mit PTBS. Aber mein Bindungssystem kann das nicht. Ich bin eine der wenigen, die andere braucht, um existieren zu können. Die nicht in vollen Straßenbahnen ihren Igelball kaputt knitscht und Schnappatmung bekommt. Nein, ich bin eine, die schwer allein sein kann. Und dadurch fühle ich mich selbst unter denen mit PTBS als Sonderling. Als Einzelgänger. Wie schon immer.
Ich bin ziemlich tief traurig. Ich hasse diese Momente, in denen mir bewusst wird, wie schwer ich eigentlich wirklich zu tragen habe. Und ich erkenne, wie viel Bewusstsein ich habe… Statt mir nen neuen Hund einfach anzuschaffen, über Kind 3 mir keine Gedanken zu machen… Stattdessen weiß ich, dass ich mit solchen Gedanken lange schwanger gehen muss. Aus dem Fitnessstudio ist immerhin auch nichts geworden und das Zeug dafür liegt rum.
Hm. K. hat mir von der Nachbarschaftshilfe erzählt… Ich kenne die. Aber … vllt findet sich jemand für größere Spaziergänge? Ne Zeitlang wollte ich mich da melden, um zu helfen. Paradox. Ich brauche es und könnte es selber geben, weil ich eben Gesellschaft brauche. Während andere sich bei Überforderung einfach wegschließen können.
In der Ergo sprachen wir darüber. Es scheint mir Fluch und Segen zu gleich zu sein. Ich habe die Gabe auf Menschen zuzugehen und die Möglichkeit, heilsame Erfahrungen in gesunden Beziehungen zu machen. Während die anderen wohl eher wirklich zur Vereinsamung neigen. Die mich wiederum wohl mein Leben kosten würde. Aber ich bin abhängig. Immer noch. Mein Herz krümelt gerade auseinander. Es ist so absurd. Ich hab so viel, aber es reicht nicht.
Ich sollte weinen…

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