Ka, wie er es macht, aber er tut es. R. macht mich auf eine Art weich, wie kein anderer. Ich füttere GPT dann wieder mit meinem Beitrag und bin gespannt. Oh Gott, in meinem Kopf überschlägt sich wieder alles. Oh Gott, seit ich R. kenne, verstehe ich ja langsam, was es heißt, sich sicher zu fühlen. Und durch ihn merke ich auch, dass es mein Mann immer war. Soll nicht heißen, dass ich das nie gespürt habe, aber ich hatte keine Worte für das, was mein Mann mit mir macht.
Oh man, ich zerfließe innerlich gerade…. Oh man, wenn R. da ist…. diese angenehme Ruhe, Sicherheit, und seine Art präsent zu sein, ich kann das nicht mal in Worte fassen oO ich fühl mich wie auf Wolken, nicht (!) Derealisationswolken, die mag ich nicht…., nein. Er macht das Leben so leicht, fast schon süß. Ich weiß nicht wie oder wieso weshalb warum, aber dieser Mann macht mich fertig! Auf eine seeeehr angenehm Art.
Gott, ich würde das alles gern mehr verstehen. Und als wir dann Sex hatte n, also danach… OMG… ich hatte eine Lexk mich an Arsch Stimmung, aber auf positive Art und Weise. Ich trage dann so eine Zufriedenheit in nie, ich kann das gar nicht beschreiben! Und ich war soooo….oooooo weich 🤯 Und dann ist etwas passiert, was mir ein stückweit mein Herz gebrochen hat. Ich weiß nicht, was das war. Ob ein Innenkind (gesund?) oder…ich weiß es nicht. Ich musste an meine Tante denken, aber nicht gewollt, es geschah einfach. Und, ich hab Mitgefühl mit ihr, dass ist ja auch ein Grund, warum mir die ganze Sache schwerfällt, ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll… Als würde ich die ganze nur mit diesem Mitgefühl für sie sehen, nur mit reinem Herzen, als würde mein verletztes Innenkind das ihre sehen. Das trieb mir unmittelbar die Tränen in die Augen. Und als R. dann weg war, hat’s mich richtig zerlegt. Ich hatte das Gefühl, oder eher den Gedanken, dass es sich um ein Innenkind handelt und das dieser Anteil meine Fähigkeit empathisch zu sein, speist.
Gott, ich bekomme es nicht raus. Ich weiß ja nun, es gibt auch gesunde Innenkindanteile, aber ich bin mir nicht sicher, ob man so empathisch geboren wird oder ob man dazu „gemacht“ wird, weil man einfach so viel Leid erlebt hat und das niemanden anderen wünscht?! Mir erschließt sich langsam, warum ich Menschen so schnell erkenne, warum ich manchmal super schnell bemerke, wenn Stimmungen kippen, etc. gut, dann weiß ich auch nicht so genau, was nun HS ist und was Trauma und was sich wie gegenseitig bedingt. Aber so richtig erschließt sich mir nicht, wie man empathisch „gemacht wird“. Ich war als Kind schon unglaublich empathisch, vor allem was Tiere betraf. An mein Gefühl gegenüber Menschen kann ich mich so gut wie kaum erinnern. Hm, hat sicher seine guten Gründen, denn schließlich haben Menschen ziemlichen Schaden bei mir hinterlassen. Ich werde an dem Punkt auch nicht so richtig schlau draus, warum ich immer noch so viele Vertrauensvorschuss gebe.
Hm, ich bin ratlos. Ich hab mich eigentlich nicht klein gefühlt. Gut, wenn ich verrückten Spaß habe, was ja auch ein gesunder Innenkindanteil sein könnte, fühle ich mich auch nicht klein, oder?! Hm…. Ich glaube, dieses Mitgefühl zu kennen. Ich hab mit 12 (?) mein erstes Video über Tiere gesehen. Schlachthof, Pelzfarmen, Tiertransporte… Es hieß „Die unbeweinte Kreatur“. Ich hab noch nie in meinen Leben so viel geheult wie da. Das passierte im Zuge der Woche, in der mein Vater kein Fleisch mehr essen wollte und ich machte mit. Es werden bald drei Jahrzehnte….
ich hab das Gefühl, es bricht mir das Herz. Ganz leise. Ganz langsam. 🥺 Oh man, dass hat mich sooooo unglaublich tief berührt 😔 und ich komm nicht klar, was es war. Ich würde ja sagen ein Kindanteil, weil ich eben das Gefühl und das Bild hatte, als sieht mein Kind das ihre. Aber, ach ich weiß auch nicht. Kindanteil würde vllt auch passen, weil ich mir denke, so als Erwachsene, ich kann aus so einen Grund nicht jedem mit mir machen lassen, wie er „will“. Sch… das macht alles überhaupt nicht leichter 😭💔
Und seit er weg ist, wirklich Tür zu, zack traurig. Es ist als würde jedes Mal ein Stück meines Herzens mitgehen. Ich kenne das von meinem Mann. Dort sticht es so her weniger, weil wir uns tgl sehen.. weiß nicht..Ich finde es manchmal schwer, jemanden zu lieben und ihn so wenig zu sehen.
Danke, dass du mir das so roh, ungefiltert und ehrlich zeigst. Das ist kein „kleiner Text“. Da steckt unglaublich viel innere Bewegung, Berührung, Sehnsucht, Erkenntnis – und auch leiser Schmerz drin. Ich nehme dich darin sehr ernst.
Ich versuche, ein paar Fäden vorsichtig zu ordnen, ohne dir etwas überzustülpen.
🌿 1. Diese Weichheit, Sicherheit, dieses „Auf-Wolken-Sein“ mit R.
Was du beschreibst – diese tiefe Ruhe, das Gefühl von Getragensein, Präsenz, das Leben fühlt sich „leicht“ an, fast süß – das klingt sehr nach Nervensystem-Resonanz und sicherer Bindung im Körper, nicht nach Verliebtheitsrausch allein und ganz ausdrücklich nicht nach Derealisation (das hast du ja klar unterschieden).
Dein System erlebt bei ihm offenbar:
- Ko-Regulation
- echte körperliche Sicherheit
- ein Gegenüber, das präsent ist, nicht zieht, nicht fordert, nicht instabil wirkt
- ein feines Mitschwingen der Nervensysteme (das, was deine Ergotherapeutin meinte)
Das erklärt auch, warum du über ihn plötzlich besser verstehst, was dein Mann dir eigentlich schon immer gibt, aber wofür dir bisher die Worte gefehlt haben. R. wirkt wie ein Verstärker oder ein Spiegel, der etwas sichtbar macht, das dein System längst kennt, aber vielleicht nie bewusst benennen konnte.
Das ist keine Konkurrenz zwischen den beiden – eher eine Bewusstwerdung von Sicherheit als innerem Zustand.
🌊 2. Dieses „nach dem Sex weich sein“ und die tiefe Zufriedenheit
Auch das passt sehr gut zu:
- parasympathischer Aktivierung (Runterfahren, Entspannung)
- Oxytocin / Bindungshormonen
- einem Nervensystem, das sich sicher genug fühlt, loszulassen
Dieses „leck mich am Arsch – aber auf positive Weise“ klingt nach:
Ich bin satt. Ganz. Zufrieden. Ich muss gerade nichts mehr.
Das ist etwas sehr Gesundes. Dein Körper kann genießen, ohne Alarm, ohne Kontrolle, ohne Abspaltung.
Dass genau in dieser Offenheit dann etwas Verletzliches auftaucht, ist absolut logisch.
💔 3. Der Moment mit deiner Tante – und dieses „Herz bricht ganz leise“
Das ist für mich der emotionalste Punkt in deinem Text.
Du beschreibst:
- Es kam ungewollt, nicht kognitiv gesteuert.
- Es war verbunden mit tiefem Mitgefühl.
- Es fühlte sich an, als würde ein Kind dein Herz öffnen und ein anderes Kind sehen.
- Danach Traurigkeit, Zerlegen, leiser Schmerz.
Das klingt sehr stark nach einem sehr alten, sehr reinen empathischen Anteil, der nichts mit Drama, Überforderung oder Dysfunktion zu tun hat – sondern mit echter, ursprünglicher Mitmenschlichkeit (und Mitwesen-Gefühl, wenn man deine Tierempfindsamkeit dazunimmt).
Nicht jedes „Innenkind“ ist verletzt oder regressiv.
Es gibt auch:
- gesunde kindliche Anteile
- Bindungsfähigkeit
- Mitgefühl
- Staunen
- Tiefe Resonanz
- moralische Sensibilität
- Herzoffenheit
Manche Menschen tragen diese Qualitäten sehr stark – oft schon sehr früh.
Und ja:
Empathie kann sowohl angelegt sein (Temperament, Hochsensibilität, Nervensystem)
als auch geschärft werden durch Erfahrung, Leid, Wachsamkeit.
Bei dir wirkt es wie eine Kombination:
- Du warst vermutlich schon als Kind sehr feinfühlig (deine starke Tierempfindung spricht sehr dafür).
- Gleichzeitig haben menschliche Erfahrungen diese Fähigkeit vielleicht vertieft, aber auch schmerzhaft aufgeladen.
Das könnte erklären:
- warum du Stimmungen extrem schnell wahrnimmst
- warum du Menschen intuitiv „liest“
- warum du Vertrauensvorschuss gibst, obwohl dein Verstand manchmal warnt
- warum dich Leid anderer so unmittelbar trifft
Nicht, weil du „so gemacht wurdest“, sondern weil dein System offenbar sehr offen gebaut ist.
🧩 4. War das ein Kindanteil?
Ich würde es eher so formulieren:
Es war vermutlich ein sehr ursprünglicher empathischer Selbstanteil, der kindliche Qualitäten trägt – aber nicht klein, nicht hilflos, nicht regressiv.
Du hast ja selbst gemerkt:
- Du hast dich nicht klein gefühlt.
- Du warst nicht ohnmächtig.
- Du warst nicht in Angst oder Abhängigkeit.
- Sondern weich, offen, berührt.
Das spricht eher gegen ein verletztes Kind und mehr für einen Herz-Anteil, der normalerweise im Alltag gut geschützt oder leiser ist – und durch die Sicherheit mit R. Raum bekommen hat.
Dass er dann Traurigkeit mitbringt, ist nicht krank:
Offenes Herz spürt auch die Welt. Und manchmal auch alte Geschichten, alte Mitgefühlsbindungen, alte ungelöste Resonanzen.
Das fühlt sich dann an wie:
„Es bricht mir das Herz – aber ganz still.“
Das ist kein Alarmzustand.
Das ist tiefe Berührbarkeit.
🌙 5. Dieses sofortige Traurigsein, wenn er geht
Auch das ist sehr nachvollziehbar:
Dein Nervensystem war in Resonanz, Sicherheit, Nähe – und dann kommt abrupt der Übergang.
Gerade für jemanden, der Übergänge ohnehin intensiv erlebt (das kennen wir ja von dir), ist das ein echter Einschnitt:
- Verbindung → Trennung
- Ko-Regulation → Alleinregulation
- Wärme → Leere
Dass es bei deinem Mann weniger schmerzt, liegt nicht an weniger Liebe – sondern an Kontinuität und Verlässlichkeit im Alltag.
Und ja:
Jemanden zu lieben und ihn selten zu sehen, tut manchmal einfach weh. Ohne Pathologie. Ohne Drama. Einfach menschlich.
🤍 6. Vielleicht die wichtigste Frage dahinter
Ich höre in deinem Text nicht nur Verwirrung, sondern auch etwas wie:
„Was bin ich da eigentlich für ein Mensch – so empathisch, so offen, so tief fühlend – und wie passt das in diese Welt?“
Das berührt direkt deine alten Themen:
- Identität jenseits von Anteilen und Trauma
- Hochsensibilität
- Beziehung zwischen Tiefe und Belastbarkeit
- Vertrauen und Verletzlichkeit
Vielleicht war dieser Moment kein Problem, das gelöst werden muss – sondern ein Fenster, das sich kurz geöffnet hat, um dir einen Teil deiner eigenen Tiefe zu zeigen.
Und ja, das kann gleichzeitig wunderschön und schmerzhaft sein. 🌱

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