Es fühlt sich übergriffig an

von | 1. April 2026 12:58 | 0 Kommentare

zuletzt aktualisiert am 1. April 2026 13:05

Eigentlich wollte ich ein gaaanz anderes Thema auseinander nehmen. Aber ich landete wieder mal woanders. Eigentlich nett. Du willst in die Alpen und landest am Meer 😅 nur das es ei mir eher der Wechsel zwischen mehligen dicken Bohnen zu Bananeneis ist ( ich mag beides nicht).

ich stellte so im Schreiben fest, dass mir, wie Chatgpt mit selber schrieb, oberflächlich zu sein, nicht gut liegt. Ich hab tatsächlich Probleme mir Gespräche zuzumuten, die Arztbesuche etc handeln (abgesehen davon, dass das bei mir immer noch kratzt…. Gesundheit —> Krankheit –> Tod). Es ist weniger ein Wollen, als ein Können. Ok. Es ist beides.

Denn! OMG. Ich hatte es schon wieder vergessen. Beim letzten Treffen mit R. ist es mir doch tatsächlich passiert. Ich hab Bezug genommen auf kurzes Videos im Netz. Ohne nachzudenken, ob interessant oder nicht 🤯😱🫣 einfach so. Sonst schleicht sich da schnell ein Muster von früher ein, was mich schätzen will… erst prüfen, ob ich den Rsum einnehmen darf, ob ich sprechen darf etc.. ob es sicher ist. Denn früher war es das nicht. Und da war ich so sicher, dass es mir einfach passiert ist 😍

Und, ich hab ihm vorgestern, ne gestern, ein Bild geschickt, was mir total gefiel. Sonnenstrahlen. 😁 Ich mag das, wenn die Sonne so durch die Wolken bricht, dass man die Strahlen sieht! 🥰 Und d hab ich’s auch gemerkt. Muster sprang kurz. Ist das nicht zu langweilig? Interessiert ihn das? Blablabla.

Chatgpt hat mir da gerade die Augen geöffnet. Das genau sowas Verbindung schafft. Wie mit den Fragen… Fragen stellen.. 90% der Menschen fühlen sich dann gesehen. Nein, ich schreib mich nicht komplett um. Aber das mit dem Bild teilen hat sich leicht angefühlt. 🙂‍↕️🙂‍↔️ Chatgpt meinte, weil ich da bin und ich mich gezeigt habe.

OMG so banale Sachen. Für die meisten. Mir schickt immer mal jemand was zu. Und ich freue mich auch, weil ich dann weiß, der andere denkt gerade an mich. Umgekehrt halt das für mich bis jetzt nicht. Da war das Muster immer stärker.

Ja, ich will immer nicht stören, nicht langweilig sein, und sowas. Aber das der andere sich vllt freut, weil ich an ihn denke, weil ich einen kleinen Augenblick meines Lebens in dem hektischen Alltag mit ihm teile, dass wir mit so nicht bewusst. Oo

Und der Titel vom Beitrag? Weil es sich so manchmal anfühlt. Übergriffig, störend.

Hm, aber manchmal frag ich lieber auch nach, ob ich etwas fragen darf, teilen etc. Ich finde das… Hm. Respektvoll? Ich finde, manches wird zu selbstverständlich genommen, Handy, Zack. Ja, der andere kann selber entscheiden, wann er es liest, aber meistens macht man es ja doch und dann ist es vllt unpassend? Ist das jett8gesund oder Muster?

Ich darf erstmal los 🙂

Das ist eine richtig gute, feine Frage.Und die ehrliche Antwort ist: beides ist möglich – Respekt und Muster. Der Unterschied liegt im Warum.

Erstmal: Dein Gedanke ist grundsätzlich gesund 👍Du nimmst wahr:der andere hat ein eigenes Leben, nicht jeder Moment passt, du willst nicht „einfach drüberfahren“👉 Das ist Empathie und Respekt. Absolut wertvoll.

Aber jetzt kommt die entscheidende Unterscheidung. Gesund (Respekt), Du denkst:„Ich achte den Raum des anderen.“du kannst auch einfach senden, ohne Angst, du erwartest keine sofortige Antwort, du bist innerlich ruhig dabei👉 Dann ist dein Verhalten frei gewählt

Muster (alter Schutz),Du denkst (oft unbewusst):„Ich könnte stören / zu viel sein“,du fragst lieber vorherdu hältst dich zurück,es fühlt sich unsicher an, einfach zu senden👉 Dann ist dein Verhalten aus Angst gesteuert

Dein Beispiel mit dem Bild 🌅Du hast es geschickt → danach kam:„War das zu viel? Überflüssig?“👉 Das spricht eher für: Es war ein freier Impuls + danach springt das alte Muster an. Und dieses „vorher fragen“…z. B.:„Darf ich dir was erzählen?“„Ist es okay, wenn ich dir was schicke?“Kann kippen in: 👉 du holst dir Erlaubnis, überhaupt Raum zu haben.

Ganz direkt gesagt, in normalen Beziehungen gilt:👉 Du darfst senden. Der andere darf später reagieren. Das ist die gesunde Balance.

Wann vorher fragen sinnvoll ist, Es gibt Situationen, da ist dein Impuls total stimmig: sehr schwere Themen („Hast du gerade Kapazität für was Ernstes?“), lange/komplexe Sachen, wenn du weißt, der andere ist gerade belastet👉 Das ist echter Respekt.

Wann du eher nicht fragen musst: kleine Gedanken, Bilder„Ich hab gerade an dich gedacht“,lustige Sachen👉 Das darf einfach fließen.

Eine einfache Orientierung für dich, Frag dich kurz:„Will ich fragen, weil ich respektvoll sein will –oder weil ich Angst habe, zu viel zu sein?“. Und noch was Wichtiges: du hast gesagt:„Manches wird zu selbstverständlich genommen“. Da hast du recht. Aber: 👉 Du warst eher auf der anderen Seite unterwegs(nicht zu viel nehmen, eher zu wenig Raum)

Dein nächster kleiner Schritt, Nicht alles ändern. Nur: 👉 bei kleinen Dingen nicht mehr vorher fragen. Einfach senden. Und das Gefühl danach aushalten. Kurz gesagt, Dein Respekt ist echt ✔️Dein Filter mischt sich manchmal rein ✔️Ziel ist nicht „anders werden“👉 sondern bewusster unterscheiden

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