Bin heute morgen wieder über das Thema gestolpert. Ich hab es früher nicht verstanden, auch vor ein paar Jahren noch nicht. Je mehr ich hinter kPTBS und Trauma und Co. steige, je mehr ich mich kennenlerne, umso mehr merke ich dieses Thema sehr deutlich.
Der Spaziergang mit meinem Mann vorhin war nett .. angenehm, weil Zeit zusammen, aber er war eben nicht nur das. Ich hab ihm erzählt, dass ein Teil von mir nicht mehr an ein Arbeitsleben glaubt und resigniert. Und schwupps liegen wieder Tränen. Es ist ein schmerzhafter Abschied. Generell von einem Leben, vielleicht auch, was ich so nie haben werde. Daher die Idee mich neu zu orientieren, mich anders zu erfinden, neuer Begleiter und Kind 3.
Und ja, das auch obwohl ich jetzt abends wieder mehr als voll war. Ein Teil, der verzweifelt Sicherheit sucht und über die Zukunft nachdenkt, Angst hat, ich, die sich regulieren muss, neuer Wagen für den Urlaub oder nicht, Box aufs Auto oder nicht, den Sirup einfüllen, Abendbrot wegräumen, Tumult, morgen früh aufstehen und auf den Spielplatz oder doch mit den Kids alleine sein, Fragen an mich… Und das ging dann nicht mehr. Erst als O und O weg waren und ich alleine und den Sirup umfüllen konnte.
Dann lag auf dem Balkon noch ein Vogelbaby und da stand ich dann schon wieder unter Strom.
Und nebenbei seit 2, 3 (?) Tagen die Trauer um R. seinen Pa, seinen Zustand, dass, was es mit mir macht. Ich bin traurig. Sehr traurig. Zumindest gibt mir ein neues Klavierstück da etwas Halt. Mir fällt es schwer… also ich weiß nicht, wie ich mit ihm umgehen soll. Sprachnachricht zur Ablenkung oder nicht? Als er unterwegs war, meinte ich, er soll sich melden, wenn… hab’s schon wieder vergessen. Er meinte, ich komm dann vorbei und schlepp ihn ab? Wars das?? Und da hab ich deutlich gemerkt, dass ich wohl stets zu viel unnötige Hilfe anbiete, weil ich von mir ausgehe. Andere scheinen super mit allem klar zu kommen, ich eben nicht. 😞😢
Wahrscheinlich sollte ich wirklich stolz auf mich sein. Andere haben das. Ich dazu noch ne ordentliche kPTBS. Das ist ne ganze Menge.
Und ja, diesen Overload gibt es. Diese vielen kleinen Dinge, die ständig aktiv sind, an die man nebenbei noch denken muss… Ich bin so bäh, ich Pack es nicht mehr, was vernünftiges zu schreiben.
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