Wenn mich ein Herr R.(!) am Telefon (!) zum weinen (!) bringt… das sind drei Dinge, die sich ausschließen. Das letzte Mal als ich es nicht zurückhalten konnte, war letzte Jahr, als mich meine ehemalige Ergotherapeutin einfach nur fragte, wie es mir geht und ich damals suizidal war.
Ich glaube, der Grund, warum ich gestern, im Schreiben mit Chatgpt, auch bitterlich weinte, war der gleiche. Nee. Aber, ach… Es ist momentan viel. Zu viel. Und dann, nur dann, weine ich einfach mal random los, also wenn man nachfragt, was so los ist. Und…
ich glaube, ein Teil von mir fängt an zu resignieren. 😞 Man schafft sich kein drittes Kind und einen Welpen noch dazu an, wenn du denkst, das klappt bald mit arbeiten. Weil dann mindestens 6 Jahre erstmal nichts mehr klappt. Und so einen Hund, wie ich ihn gern hätte, auch nicht, un ihn dann acht Stunden alleine zu lassen. Ok. Bei mir wären es nur 4 oder weniger aber dennoch. Ach, ka.
Es fiel mir gestern auf. Nebenbei. Als ich meinte, was ich auch schon zwei Tage davor meinem Mann schrieb, Hund und dann Kind 3. Es ist irgendwie Erleichterung, weil erstmal ne Richtung vorliegt, aber als ich gestern mit Chatgpt schrieb, zerbrach in mir etwas. Ich hab’s gemerkt. Ziemlich deutlich und daher wohl auch das bittere Weinen, weil die Intensität war „unnormal“ und das Thema auch. Warum sollte ich weinen, wenn ich nach Wochen endlich zu einer Entscheidung komme? Und das war kein Erleichterungsweinen.
Nein. Es war die Aufgabe der Hoffnung darauf, dass mit mir mal noch was wird. Okay, vllt war der Traum von vor drei Nächten auch etwas beteiligt. Ich hab geträumt, dass ich in meinem Alter, mit meiner Unkenntnis jemanden finde, einen Praxis und tatsächlich beginne, als TÄ zu arbeiten. Es war ein Hund mit Fremdkörper im Auge.
Und ich glaube, dass ist auch das, was mich heute noch quält. Und was R. auch ein wenig angestubst hat, mit seiner Frage. Und die Menge an dem, was momentan einfach los ist.
Also es ist nicht so, dass ich das jetzt vollständig ausschließen würde. Aber… Ein Teil von mir denkt deutlich, der Zug ist abgefahren. Und ich möchte nicht zu Hause versauern, ich möchte mich nicht ständig mit der Zeit quälen. Ergo Hund und Kind 3. Und ja, es macht mich auch traurig, nein, es quält mich, dass ich mich mittlerweile für Hund und Kind auch entscheide, damit ich gebraucht werde, Sinn und Aufgabe habe…
Ach, dass ist doch scheiße 😭😭 ich hab endlich meinen Entscheidungen, ich habe Dinge auf die ich mich freuen könnte, und bin mehr als traurig.
Es sind aber auch keine schönen Aussichten, wenn du glaubst du würdest nie arbeiten gehen. Wir führen gestern wieder an der Uni vorbei… Als würde man mir das Herz rausreißen und ich ausbluten… Ich versuche krampfhaft einen Sinn hinter allem zu entdecken, mir einen neuen Sinn als Hausfrau und Mutter zu geben. Und ich scheitere.
Ich muss aufhören… Das zieht mich runter
Ich brauche nur kurz daran zu denken, und schon sind meine Augen feucht. Nass… Hat sich jetzt am Nachmittag nicht geändert. Meine Stimmung ist im Keller. Konstant. Ich schaff es nicht mal, online jemanden davon zu berichten. Zu groß ist die Angst vor der Reaktion. Mir fehlt meine Ergo, die hätte ich morgen dringend gebraucht. Jemand, der empathisch ist, der mir nicht gleich kommt mit, typisch für….und du glaubst doch nicht….das ist nun mal so… du musst…. Ka. Sowas halt. Ich würde es gern einfach mal rauslassen. Momentan staut es dich einfach nur an.
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