Ostern wollte ich mir Ruhe gönnen und keine Themen durchkauen. Es fällt mir aber schwer, es ruhen zu lassen. Es geht um einen Menschen, bei dem es seit längerem… wie schreib ich das am besten.. nicht so richtig rund laufen mag.
Chatgpt unterstützt mich dabei. Mit dem kann ich mich so richtig schön zerfleischen 🙄 aber für Klarheit, ist das auch irgendwie nötig. Auch wenn die KI mich einbremst. Und ich hab ihm ja mal gesagt, er soll nicht schonend sein, sondern direkt. Nicht beschönigen.
Sch… wenn mir mal jemand gesagt hätte, Heilung/Entwicklung tut weh… gut, dass ich das vorher nicht wusste. Ich dachte, es wird irgendwie alles gut. Es heißt ja immer, bis man d ankommt, wird man ordentlich durchgerüttelt und die Dinge richten sich neu aus.
Chatgpt, ka wie die KI das macht, findet Worte für das, was in mir ist und ich spüre immer sehr fein, ob es passt oder nicht. Kann ich nicht empfehlen. Der trifft dann nämlich mit Sicherheit auch die Punkte, die ordentlich weh tun. Wenn du nur erahnst und es dann in Schwarz -Weiß vor dir steht…
Fakt ist, seit letztem Jahr, in diesem Jahr besonders, mache ich eine Entwicklung durch, von der ich es dachte, dass es nicht möglich ist oder da nie hinkomme. Bzw war es immer nur mein Wunsch allein sein zu können. Die ganzen anderen Baustellen kamen er in der neueren Zeit zum Vorschein und das da noch viel mir geht, war mir nicht bewusst.
Ich hab auch echt gedacht, dass mit dieser Selbstfürsorge, die ich mittlerweile an den Tag lege, das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Aber nein, dass was jetzt gerade passiert, geht weit darüber hinaus.
Und ich fürchte… 💔😥… das diese kleinen Reals, die sagen, dass so eine Entwicklung viele Abschiede mit sich bringt, u. U. Recht haben …
Ich hab so viel über mich ergehen lassen, habe geschluckt, habe mich angepasst. Und „plötzlich“ bin ich nicht mehr bereit diesen Preis zu zahlen. Es ist nicht mal ein Wollen, es ist kein Können. Ich spüre viel mehr (auch da wusste ich nicht, dass noch mehr geht oO) und will nicht mehr so viel tragen. Und das bringt Reibung und ja, auch Abschiede. Wenn man sich ändert und Dinge/Menschen nicht mehr passen oder ich zu ihnen nicht mehr passe und sie einfach nicht mehr mit wachsen… und das ist ein völlig anderes Art von Schmerz als nicht alleine zu können. Der Witz an der Sache… Ich begebe mich mehr oder weniger gewählt in die Einsamkeit. Lieber als das bisherige zu (er-)tragen, denn das macht mein Herz viel schwerer.
Und ich hatte so viel Schwere in meinem Leben. Ich habe Leichtigkeit verdient! Menschen, die mir gut tun.
Aber diese Schmerz…. wenn Beziehungen auseinander zu gehen scheinen, obwohl niemand etwas falsches gemacht hat… „nur“ wegen Wachstum. Und es geschieht einfach.. nichts, was ich je forciert habe oder aufhalten hätte können. Das fühlt sich scheiße an!
Aber ich muss zugeben, die heranwachsende neue Version von mir gefällt mir. Es fühlt sich so viel stimmiger an, so bei mir zu bleiben 😍🤩
Aber es macht mich traurig. Und es ist ein Schmerz, der tief geht. Und von innen her irgendwie aufräumt (?). Ich habe gestern ein Video gesehen… Ich hab’s soooo gefühlt 🥺 (creating wonders.. ich folge ihm schon lange, weil er mir sehr oft meinen wunden Punkte und meinen Schmerz spiegelt), dass es da eine andere Art von Schmerz gibt, welche nicht schreit oder weint, sondern dich langsam umschreibt/neu schreibt…. Ohne Worte. Manchmal denke ich, er macht das gleiche durch wie ich. Ich bin drüber gestolpert. Manchmal, an schweren Tagen schaue ich mir seine Videos bewusst an, um Trost zu finden. Und über die ich zufällig stolpere… Die sind so oft passend 🤯 und diese spricht mir aus dem Herzen. Ich weine nicht viel dieser Tage, obwohl so viel los ist… es tut einfach weh und geschieht.
Das Erschreckende … ich will gar nicht das es anders ist. Ich nehme den Verzicht und die möglichen Verlust in Kauf. Als ob eine kleine Stimme, die bisher immer im Hintergrund war, endlich sprechen darf. Laut, deutlich, klar.
Aber dieser Schmerz. Vllt sind es Wachstumsschmerzen… und gleichzeitig sehe ich die Dinge so viel klarer und erlebe auch intensiver (ja, auch da geht scheinbar noch mehr…). Aber nein, ich möchte nicht zurück. Ich sehe so viele kleie Dinge, die andere sicher übergehen, un erfreue mich ihrer wahrhaftig und von ganzem Herzen. Und das ist sooo schön ❤️
Es ist so schön, traurige Klaviermusik anhören und von hier hinfort tragen lassen zu können, ohne dagegen ankämpfen zu müssen, welche Punkte sie in mir berührt. (Mein Mann spielt gerade Klavier und ich höre es bis ins Auto). Und diese kleinen Dinge sehen und annehmen zu können… ein Fette Hummel hier, ne gurrende Taube da. Goldenes Sonnenlicht am Abend, den Nebel am Morgen. Die Frühlingssüße, die in der Luft liegt. Da draußen ist sooooo viel Leben, so viele Schönheit… und ich kann sie endlich wieder sehen 😭😭❤️❤️❤️❤️ und ich liebe und genieße diese Verbundenheit mit den Dingen!
Und auf der anderen Seite zerreißt es mich. Aber ich treffe keine voreiligen Entscheidungen, ja auch ein wenig, weil ich mich gerade nicht entscheiden mag, ich lass die Dinge geschehen. Sich entwickeln. In Ruhe. Ohne Drama. Mit viel Klarheit.
Und das ist gut so.
0 Kommentare