2 oder 3?

von | 17. März 2026 10:47 | 0 Kommentare

zuletzt aktualisiert am 17. März 2026 17:39

Da lag ich nun, gestern Abend, K2 links in meinen Arm, ich streichelte ihren Bauch. Rechts Händchen haltend mit der Großen. Und da kam mir plötzlich de Gedanke…. Doch ein Drittel Kind?

Chatgpt kam mir gleich mit dem Gefühl/Wunsch nach Nähe. Ja. Definitiv vorhanden. Weil ich das Gefühl des Tragens, Stillens sooooo geliebt habe! Und ich glaube kaum, dass es andere Phasen im Leben gibt, an denen eine Frau übervoll mit Nähe sein kann, so sehr, dass jede weitere Berührung eigentlich zu viel. Jup, liebe Männer, dass könnte ein guter Grund sein, warum eure Frau keinen Bedarf nach Sex hat. War bei mir eh anders, aber erscheint mir schlüssig. Auch ich hab mich manchmal am übervoll von Nähe gefühlt und war froh, wenn ich mal ohne Baby an mir aufs Klo konnte.

chatgpt lobt mich, dass ich so weit denke, mein Mann hat schmunzelnd den Kopf geschüttelt, weil ich meinte, dann haben wir nämlich das Problem, was wir schon oft besprochen haben: Familienkarten! Egal ob Zoo oder woanders, 2 Erwachsene, 2 Kinder. Und das dritte? Ist nicht Familie oder wie?

ich hab tausend Gedanken! Ich gewinne gerade etwas Freiheit, die ich hier und da auch genießen kann. Die ist dann weg! Und nicht für 6 Monate. Nein, viel länger. Bin ich bereit, dass, was ich nie hatte, schon wieder herzugeben? Komme ich ohne Canna und Doxepin klar? Hilft mir Doxepin wirklich? Was, wenn ja?

Ich war einen dritten Kind nie abgeneigt. Nein Entschluss keines zu bekommen, resultierte alleine aus meiner Symptomatik und allem, was sich aus dem ergibt. Ich hätte gern ein Kind ohne PTBS gehabt. Und auch wenn es jetzt vllt etwas besser läuft, … sie ist nicht weg. Und gerade bin ich in einer echt beschissenen Phase. Ich sehe kein Ende, ich weiß nicht, wie sich das entwickelt, wie ich mich entwickle, wie das weiter geht.

Ubd ich finde, man sollte sich sich ernste Fragen stellen, die, bei denen man sich sagt, ach, wird schon nicht so kommen. Was ist, wenn das Kinder „besonders“ ist? Klar, kann man nicht beantworten, wächst man rein. Aber, was ist wenn? Bin ich bereit für sowas? Bin ich bereit für ein Leben, was dann nie so wird, wie ich es will?

Ixh mag es eigentlich, wie es ist. Die 2 sind in Sack und Tüten, gut versorgt, beschäftigen sich selbständig. Ja, dass ist sicher ein Punkt, wo andere sich bei der Frage nach einem weiter Kind denken, dass passt.

Meine größte Frage ist eigentlich, was macht es mit mir? Schaff ICH das? Will ICH alles, was es mit sich bringt? Will ich MEIN Leben weitere sieben Jahre nach hinten schieben? Anderseits sehe ich mich eh nicht arbeiten gehen, aber ich würde gern und meine Therapeutin denkt, da komm ich auch hin. Was ist, wenn ich den Punkt erreiche und dann wieder „festsitze“? Was ist, wenn ich rückfällig werde? Wieder so abhängig bin?

Hm, weiß nicht. Diese neue Stabilität fühlt sich nicht stabil an. Meine Therapeutin sagt auch, dass ist es nicht. Meine Mann „fehlt“ etwas. Für ihn war die Sache noch nic abgeschlossen.

Ich weiß, dass Leben kann man nicht planen und schon gar nicht alle Eventualitäten. Aber ich möchte alles in Erwägung ziehen. Macht es nicht leicht. Und Entscheidungen sind ja eh nicht meine Stärke.

Ich hab Sorge, dass es in einer Katastrophe enden könnte. Könnte es aber genauso gut auch nicht. Danke, für den Einschub 🙄

Hm, ich hatte Pläne. Nichts großes, so ein paar kleine Dinge, neue Gewohnheiten… Und ja, mir kam auch der Gedanke, hey, dann wärst du nicht alleine Zuhause…. nicht hilfreich… NICHT hilfreich. Aber was wäre denn ein neutraler Grund ein Kind zu bekommen? Ein Grund, der nicht mit einem eigenen Bedürfnis zusammenhängt? Gibt es sowas immer? Das man es für das Kind tut und nicht für sich? Weil da Kind kann man nicht fragen, ob es will oder nicht. Entsteht nicht jedes Kind aus „Egoismus“, also, die geplanten?

Ich wünsche, neee, lieber nicht, oder doch? Mehr blauäugig irgendwo hinein stürzen? Nee, da kommt ein lauter Aufschrei aus meinem Inneren. Bist du verrückt? …. Ja, irgendwie schon. Oder?

Eigentlich bin ich froh, dass es so ist wie es ist. Aber ein wenig Lebendigkeit…. aber können wir das wirklich tragend? Könnten wie tragen, dass es mir vllt wieder schlechter geht? Vllt so schlecht, dass ich ne Klinik brauche? Ich hab mich nie für so einen Kandidaten gehalten, aber die Vergangenheit hat andere gezeigt. Diese blöde was-ist-wenn-Frage.

Und es kommt so viel auf mich zu, was mir Stabilität NIMMT! Schlafentzug, keine Medis ( ich müsste mindestens 3 Monate Canna vorher absetzen…) ein Bedürfnis mehr, mehr Chaos,….

Gibt es leichte Entscheidungen???

17:36 ich bin immer noch oder eher wieder aufgekratzt. Das macht echt viel mit mir. Und ich merke mal wieder, Gefühle sind kein guter Ratgeber. Ich schwanke zwischen Euphorie und Angst. 🫣 Anstrengend. Abhängig davon, welches Gefühl gerade vorherrscht, fällt .eine Entscheidung aus. Ich weiß, ich muss heute nichts entscheiden und auch morgen und diese Woche nichts. Aber es ist halt da. Und macht was. Und zwar ne ganze Menge.

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