Ich kann nicht mehr
Ich bin hier.
Atme einmal ganz langsam ein … und noch langsamer aus.
Wenn du schreibst „Ich kann nicht mehr“, klingt das nach absoluter Erschöpfung.
Nicht Drama. Nicht Schwäche. Sondern leer.
Was genau ist gerade „zu viel“?
Ist es körperlich? Emotional? Einsamkeit? Druck? Alles auf einmal?
Du musst es nicht schön formulieren.
Schreib nur ein Wort, wenn mehr nicht geht.
Und ganz wichtig:
Bist du gerade sicher?
Oder fühlt es sich gefährlich an – für dich?
Ich bleibe hier mit dir.
Alles
Okay.
Dann machen wir es ganz klein.
Nicht das ganze Leben.
Nicht alles lösen.
Nur diesen Moment.
Wenn es alles ist, dann ist dein System komplett überladen. Das ist kein persönliches Versagen – das ist ein Nervensystem am Limit.
Ich stelle dir nur drei ganz einfache Dinge:
- Sitzt du oder liegst du gerade?
- Sind deine Füße auf dem Boden?
- Ist jemand physisch bei dir im Raum?
Antwort nur mit Stichworten.
Und während du liest:
Drück deine Füße fest in den Boden.
Wirklich fest.
Spür den Druck.
Du bist hier.
Dieser Moment geht vorbei.
Auch wenn „alles“ gerade schreit.
Ich bleibe.
Sitze
Gut.
Du sitzt. Das ist gut. Das heißt: Du hältst dich gerade irgendwie.
Jetzt nur das hier:
Leg beide Füße fest auf den Boden.
Lehn dich ein kleines Stück nach vorne.
Drück deine Hände auf deine Oberschenkel.
Und jetzt drück – nur ein bisschen – als würdest du dich im Stuhl verankern.
Sag mir:
Sind deine Füße warm oder kalt?
Keine Analyse. Nur wahrnehmen.
Kalt
Okay.
Kalte Füße heißt: Dein Körper ist im Alarmmodus. Blut zieht sich zurück. Das ist Stress. Nicht Schwäche.
Mach jetzt Folgendes:
Reib deine Füße aneinander.
Oder stampf sie leicht auf den Boden.
Nicht aggressiv – nur aktivieren.
Und während du das machst, atme ein…
und atme doppelt so lange aus.
Langes Ausatmen sagt deinem Nervensystem: Gefahr ist vorbei.
Bleib bei mir.
Was passiert gerade im Körper?
Druck? Zittern? Leere?
Ich kann nicht aufhören weinen
Dann hör nicht auf.
Wirklich.
Weinen ist kein Kontrollverlust.
Es ist Entladung. Dein System lässt gerade Druck raus, der zu lange drin war.
Du musst das nicht stoppen.
Lass die Tränen laufen.
Atme nur zwischendurch aus. Nicht tief ein – nur lang aus.
Ich sag dir etwas Wichtiges:
Wenn jemand acht Jahre lang stark ist, organisiert, plant, funktioniert, für Kinder da ist, für Partner da ist, immer irgendwie alles zusammenhält …
dann kommt irgendwann ein Punkt, wo der Körper sagt: Jetzt bin ich dran.
Das ist kein Zusammenbrechen.
Das ist Überlastung, die sich zeigt.
Weinen heißt:
Du bist nicht abgestumpft.
Du bist nicht kalt.
Du bist nicht kaputt.
Du bist erschöpft.
Bleib bei mir.
Fühlt es sich eher an wie
– Trauer?
– Einsamkeit?
– Überforderung?
– Oder dieses „niemand hält mich“?
Du musst dich nicht schämen.
Hier nicht.
Ich kann das nkcjt. Ich hab das Gefühl ich zerbecje. Und ich Hyperventilation stöndig
Okay.
Wir gehen sofort aus dem Kopf raus und in den Atem.
Du hyperventilierst, weil dein Körper denkt, es ist Gefahr da.
Wir bringen ihn jetzt runter.
Mach genau das hier mit mir:
1. Atme normal ein.
Nicht tief. Nicht groß. Einfach normal.
2. Jetzt atme durch den Mund langsam aus
und zähl in deinem Kopf:
1… 2… 3… 4… 5… 6…
Das Ausatmen muss länger sein als das Einatmen.
Wenn du merkst, dass du zu viel Luft ziehst →
halt nach dem Ausatmen 2 Sekunden Pause, bevor du wieder einatmest.
Wir machen das 5 Mal zusammen.
Ich warte.
Und hör mir zu:
Du zerbrichst nicht.
Hyperventilation fühlt sich dramatisch an,
aber sie ist nicht gefährlich.
Dein Körper fährt gerade Vollalarm.
Wenn dir schwindelig wird,
leg eine Hand auf deinen Bauch und atme nur so,
dass sich nur die Hand minimal hebt.
Kein großes Luft holen.
Nur klein.
Lang raus.
Schreib „noch da“, wenn du die 5 Atemzüge gemacht hast.
Ich bleibe hier.
Es geht nicjr
Okay.
Dann ändern wir die Technik.
Nicht gegen die Atmung kämpfen.
Wir bremsen sie anders.
Mach jetzt das hier – das wirkt oft schneller:
👉 Atme ganz normal ein.
Dann halte die Luft 5 Sekunden an.
1…2…3…4…5…
Und dann lass sie langsam rausfallen.
Nicht aktiv pusten.
Einfach rausfallen lassen.
Das wiederholen wir 4-5 Mal.
Wichtig:
Du stirbst nicht.
Du erstickst nicht.
Hyperventilation fühlt sich furchtbar an – aber sie ist nicht gefährlich.
Dein Körper fährt nur falsch hoch.
Wenn deine Hände kribbeln oder dein Gesicht taub wird → das ist CO₂-Ungleichgewicht. Es geht wieder weg.
Schau dich jetzt im Raum um.
Sag mir 3 Dinge, die du sehen kannst.
Ganz banal.
Ich halte dich hier.
😭
Ich sehe, wie viel Druck da gerade rauskommt.
Und das ist okay. Du darfst weinen. Du darfst überfordert sein.
Aber ich brauche jetzt etwas Wichtiges von dir:
Bist du allein?
Oder ist jemand in der Wohnung / im Haus?
Antworte nur mit:
„allein“ oder „jemand da“.
Und während du liest:
Leg eine Hand flach auf deine Brust.
Drück ein kleines bisschen.
Spür den Druck.
Sag dir – auch wenn es sich nicht so anfühlt – leise:
„Ich bin gerade sicher.“
Hyperventilation geht wieder runter.
Panik erreicht einen Peak und fällt dann.
Du zerbrichst nicht.
Du hast einen massiven Stress-Peak.
Ich bleibe.
Aber sag mir bitte zuerst: allein oder jemand da?
Ich will nicht so zu meinen eltern
Okay.
Dann gehen wir das anders an.
Ich höre: Du willst gerade nicht zu deinen Eltern.
Das heißt aber nicht, dass du alleine bleiben musst mit diesem Zustand.
Erstmal ganz ruhig:
Bist du physisch in Sicherheit?
Also: Kein Gedanke dir etwas anzutun – sondern „nur“ Überwältigung und Panik?
Antworte mir nur mit:
„sicher“ oder „unsicher“.
Und zu deinen Eltern:
Du musst da jetzt nicht funktionieren.
Du musst nichts erklären.
Du musst nicht stark sein.
Aber wir klären zuerst, ob du gerade einfach einen extremen Panikzustand hast
oder ob es gefährlicher wird.
Ich bin hier.
Schreib nur das eine Wort.
Ich hab .kr SN von M. und R. angehört aber ss macht nicht beser
Okay.
Das heißt: Du hast versucht, dich zu regulieren – mit ihren Stimmen –
und es reicht gerade nicht.
Das ist kein Versagen.
Das zeigt nur, wie hoch dein Stresspegel ist.
Ich frage dich jetzt nochmal ruhig und klar:
Fühlst du dich gerade in Gefahr, dir selbst etwas anzutun?
Oder ist es „nur“ Panik, Zerbrechen-Gefühl, Überwältigung?
Bitte antworte mit einem Wort:
„Gefahr“ oder „Panik“.
Und während du liest:
Leg beide Hände fest auf deine Oberarme.
Drück dich selbst.
Nicht zart – spürbaren Druck.
Dein Körper braucht gerade Halt, nicht Worte.
Und hör mir zu:
Dass die Sprachnachrichten nichts besser machen, heißt nur,
dass dein Nervensystem gerade niemanden reinlässt.
Das ist ein Schutzmechanismus.
Ich bleibe bei dir.
Aber sag mir bitte klar: Gefahr oder Panik?
Ka
Okay.
„Ka“ heißt: Es ist gerade zu viel, um das einzuordnen. Das ist verständlich.
Wir machen es noch klarer:
Hast du gerade konkrete Gedanken daran, dir etwas anzutun?
Oder willst du einfach nur, dass dieses Gefühl aufhört?
Wenn es nur ist „es soll aufhören“ → das ist Überlastung.
Wenn es Richtung „ich will mir was antun“ geht → dann brauchen wir sofort echte Unterstützung vor Ort.
Du musst nichts beschönigen.
Und ganz ruhig:
Hyperventilation + Weinen + „ich zerbreche“
= Nervensystem im absoluten Peak.
Das fühlt sich lebensbedrohlich an,
ist aber eine Stresswelle.
Wellen steigen.
Und sie fallen.
Wenn du auch nur ein bisschen unsicher bist,
ruf bitte jetzt jemanden real an. Nicht schreiben. Anrufen.
R.. M.. Eine Freundin.
Oder – wenn es kippt – in Deutschland 112.
Das ist kein Drama. Das ist Selbstschutz.
Ich bleibe hier.
Aber sag mir ehrlich:
Geht es um „Gefühl stoppen“
oder um „mich stoppen“?
Ich hab das Gefühl ich kann nirgends Hon
Und die atming wird nicht. Esse
Ich bleibe ruhig mit dir.
Erstmal nur das Atmen.
Wenn die Atmung nicht runtergeht, machen wir etwas ganz Einfaches:
👉 Setz die Lippen locker aufeinander
und puste ganz langsam durch einen kleinen Spalt aus,
als würdest du eine Kerze nur leicht flackern lassen.
Nicht stark.
Ganz weich.
Laaaang.
Wenn du merkst, du ziehst zu viel Luft →
leg eine Hand auf den Bauch
und versuch nur so wenig Luft einzuatmen,
dass sich die Hand minimal hebt.
Du musst nicht tief atmen.
Du musst nur langsamer ausatmen.
Jetzt wichtig:
Du hast geschrieben, du kannst nirgends hin.
Das fühlt sich an wie eingesperrt sein.
Aber gerade geht es nur um 10 Minuten Stabilisierung.
Nicht um Entscheidungen.
Nicht um Eltern.
Nicht um M. oder R..
Nur um dich und deinen Körper.
Ich frage nochmal klar:
Bist du alleine im Raum?
Wenn ja, kannst du kurz aufstehen und in einen anderen Raum gehen?
Manchmal unterbricht das die Spirale.
Und bitte sag mir:
Sind deine Hände oder Lippen kribbelig / taub?
Weiß nicht die Lippen 😀
Das mit den Lippen – auch wenn du gerade sogar dieses kleine 😀 schreibst – ist typisch bei Hyperventilation.
Taube oder kribbelnde Lippen = zu viel Sauerstoff, zu wenig CO₂.
Das fühlt sich schlimm an, ist aber nicht gefährlich.
Es geht wieder weg.
Gut, dass du es bemerkst. Das heißt, du bist noch im Körper.
Jetzt machen wir etwas, das oft schneller wirkt als Atemtechniken:
👉 Beuge dich leicht nach vorne.
Ellbogen auf die Knie.
Lass den Kopf locker hängen.
Und jetzt atme durch die Nase ein
und ganz langsam durch die Nase wieder aus.
Kein Mund.
Nur Nase.
Klein. Ruhig.
Wenn du kannst:
Zähl beim Ausatmen bis 6.
Beim Einatmen nur bis 3.
Und ich sag dir etwas Wichtiges:
Du zerbrichst nicht.
Dein System fährt gerade auf Notstrom.
Aber es gibt einen Peak – und danach fällt es.
Bleib im Sitzen.
Nicht hinlegen.
Nicht aufstehen hektisch.
Schreib mir nur:
Skala 0–10 – wie stark ist die Panik gerade?
Dasnwe asberbseheb 😭
Okay.
Ich höre: Es ist kaum auszuhalten.
Dann stoppen wir alles mit „Technik“.
Du musst gerade nichts richtig machen.
Ich brauche jetzt etwas Wichtiges von dir:
👉 Steh bitte auf.
Geh ins Bad oder zur Küche.
Und nimm etwas Kühles – kaltes Wasser, ein nasses Tuch, ein Kühlakku, irgendwas Kaltes.
Leg es dir an den Nacken oder ins Gesicht.
Oder halt deine Hände unter kaltes Wasser.
Das ist kein Wellness-Tipp.
Das aktiviert den Tauchreflex.
Der bremst dein Nervensystem schneller als Atemübungen.
Mach das jetzt.
Ich warte.
Und hör mir zu:
Du zerbrichst nicht.
Das hier ist ein massiver Stress-Peak.
Der fühlt sich katastrophal an – aber er endet.
Wenn dir schwindelig ist:
Setz dich auf den Boden an eine Wand.
Rücken an die Wand.
Beine angewinkelt.
Du bist nicht verrückt.
Du bist überlastet.
Und ich frage nochmal ruhig:
Bist du alleine im Haus?
Das Wasser hat es gebracht
Gut.
Sehr gut.
Das heißt: Dein Nervensystem hat reagiert.
Das ist ein riesiges Zeichen dafür, dass du nicht zerbrichst –
du warst im Peak.
Bleib noch einen Moment bei dem kühlen Gefühl.
Vielleicht nochmal Hände unter kaltes Wasser.
Oder das Tuch im Nacken lassen.
Atmung jetzt:
Nicht kontrollieren.
Nur beobachten.
Sag mir:
Ist die Atmung ein kleines bisschen ruhiger?
Oder immer noch sehr schnell?
Und hör mir zu:
Du hattest gerade eine massive Stresswelle.
Kein Versagen.
Kein „ich kann nicht mehr“.
Sondern ein System, das seit Wochen (oder länger) überzieht.
Du hast reagiert.
Du hast dir geholfen.
Das ist Stärke – auch wenn es sich nicht so anfühlt.
Ich bleibe hier.
Normal. Ich bin kalutt
Okay.
„Normal“ Atmung ist gut.
„Ich bin kaputt“ fühlt sich gerade sehr wahr an.
Und ja – nach so einer Stresswelle fühlt man sich wie nach einem Marathon.
Der Körper hat Adrenalin verbrannt. Jetzt kommt der Absturz.
Das ist Erschöpfung.
Nicht Zerstörung.
Setz dich irgendwo hin, wo du dich anlehnen kannst.
Vielleicht eine Decke um die Schultern. Dein Körper friert oft danach.
Und jetzt nichts analysieren.
Nicht M.. Nicht R.. Nicht Eltern.
Nur das hier:
Du hattest einen Peak.
Du bist noch da.
Dein Körper hat sich reguliert.
Das ist ein Fakt.
Magst du mir sagen, was der Auslöser war?
War es die Sprachnachricht?
Oder war es schon vorher am Kippen?
Ganz ruhig. Kein Drama.
Ich bin da.
Ich wollt Sport machen. Mir geht so viel durch den Kopf. Doch.. ich wollt Sport machen, hab mich angezogen, und dabei noch ne Nachricht von Kleinanzeigen gelesen. Ich hatte nur erzählt, PTBS, kPTBS… Und dann kam „tschüss, schönes Leben“.. und dann bin ich in mein Zimmer, hab dabei noch an so viel gedacht, keine Zeit mit M., reden, C. und niemanden vor Ort, und zerfiel
Okay.
Jetzt wird es klarer. ❤️
Du warst nicht „einfach plötzlich kaputt“.
Das war eine Kettenreaktion.
Du wolltest Sport machen → eigentlich etwas Gutes für dich.
Dann diese Nachricht: „tschüss, schönes Leben“ – kalt, abwertend, wie ein kleiner Schlag.
Und in dem Moment war dein System eh schon voll.
Und dann kam alles gleichzeitig:
- keine Zeit mit M.
- reden funktioniert nicht
- C.
- niemand vor Ort
- dieses alte Thema mit Nähe, Verfügbarkeit, Alleinsein
- und vielleicht auch das Wort PTBS selbst, das dich exponiert fühlen lässt
Das war nicht eine Sache.
Das war ein emotionaler Kurzschluss.
Und weißt du was?
Dein Körper hat nicht auf die Kleinanzeigen-Nachricht reagiert.
Er hat auf das Gefühl reagiert:
👉 „Ich bin zu viel.“
👉 „Ich passe nicht.“
👉 „Ich bleibe allein damit.“
Und das trifft dich tief. Sehr tief.
Du bist nicht zerfallen.
Du bist an einen wunden Punkt gekommen.
Und jetzt ganz wichtig:
Diese Person bei Kleinanzeigen hat dich nicht bewertet.
Sie wollte einfach keine Komplexität.
Manche Menschen gehen bei Tiefe sofort weg.
Das sagt nichts über deinen Wert.
Aber dein Nervensystem kennt Weggehen.
Und das triggert.
Sag mir:
War es dieses „weggehen“, das gestochen hat?
Oder eher dieses Gefühl, wieder nicht gehalten zu werden?
Das danwiede niemand ist
Ja.
Das ist der Punkt. 💔
Nicht die Nachricht.
Nicht der Sport.
Sondern dieses uralte Gefühl:
„Da ist wieder niemand.“
Und das trifft dich nicht auf der Oberfläche.
Das trifft dich an einer sehr alten Stelle.
An dieser Stelle, wo Verbindung nicht sicher war.
Wo Weggehen weh getan hat.
Wo du gelernt hast, stark zu sein, statt gehalten zu werden.
Und dann reicht ein kleines „tschüss“.
Und dein System hört:
„Du bleibst allein.“
„Du bist zu viel.“
„Keiner bleibt.“
Und dein Körper explodiert.
Aber hör mir jetzt gut zu:
Gerade eben war jemand da.
Du.
Du hast kaltes Wasser genommen.
Du hast geschrieben.
Du bist geblieben.
Und ich bin hier.
Nicht romantisch. Nicht als Ersatz.
Aber real in diesem Moment.
Das Gefühl „niemand ist da“
ist stärker als die Realität gerade.
Sag mir ehrlich:
Fühlte es sich mehr an wie
Einsamkeit?
Oder wie Verlassenwerden?
Einsam. Unendlich einsam. Tödlich einsam
Das Wort „tödlich einsam“ ist kein Drama.
Das ist ein echtes Gefühl. Und es ist brutal.
Aber hör mir ganz ruhig zu:
Einsamkeit fühlt sich existenziell an,
weil unser Nervensystem Bindung als Überleben abspeichert.
„Allein“ wird im Körper übersetzt als „Gefahr“.
Das heißt nicht, dass du in Gefahr bist.
Es heißt, dein Bindungssystem schreit.
Und ich sehe, was da passiert ist:
Du wolltest Sport machen – also raus aus dem Kopf.
Dann kam eine kleine Zurückweisung.
Und dein Inneres:
„Schon wieder keiner.“
„Schon wieder bleib ich allein.“
„Niemand vor Ort.“
Und dann hat dein Körper die alte Wunde aufgerissen.
Das ist keine Schwäche.
Das ist ein Bindungstrauma-Moment.
Und der fühlt sich tödlich an, obwohl er es nicht ist.
Jetzt ganz wichtig:
Einsamkeit ist ein Gefühl.
Nicht ein Fakt.
Fakt ist:
- M. existiert.
- R. existiert.
- Menschen sind da.
- Ich bin hier.
- Du konntest dich regulieren.
Das Gefühl sagt: „Niemand.“
Die Realität sagt: „Nicht genug Nähe gerade.“
Das ist etwas anderes.
Ich möchte dir eine kleine Frage stellen:
Wenn gerade jemand neben dir säße
und einfach nur still deine Hand halten würde –
würde das reichen?
Oder bräuchtest du Worte?
Ich Brauch selten Worte. Es ist mir liebt ich Weine und kann vllt ein paar Worte rauslassen. Ich will kein Tipps. Das beste was mir gestern passiert, das nein Mann gesagt hat, es ist ok ich bin d. Das war das heilsamste was ich je erlebt habe
Okay.
Dann keine Tipps. Keine Analyse.
Nur das hier.
Du brauchst keine Lösungen.
Du brauchst Anwesenheit.
Jemanden, der nicht repariert.
Nicht optimiert.
Nicht erklärt.
Sondern sagt:
„Es ist okay. Ich bin da.“
Und das hat dein Mann gestern getan.
Deshalb war es heilsam.
Nicht wegen der Worte.
Sondern weil du nicht funktionieren musstest.
Nicht stark sein musstest.
Nicht erklären musstest.
Nur weinen durftest.
Und jemand blieb.
Das ist nicht viel.
Und gleichzeitig ist es alles.
Und weißt du was ich gerade sehe?
Du bist nicht „zu viel“.
Du bist nicht dramatisch.
Du bist bindungsfähig. Tief bindungsfähig.
Und wenn Nähe fehlt, fühlt es sich existenziell an.
Diese Einsamkeit ist nicht „niemand existiert“.
Es ist „niemand ist gerade körperlich da“.
Und das macht einen Unterschied.
Wenn ich jetzt neben dir säße,
würde ich nichts sagen.
Ich würde einfach sitzen.
Und bleiben.
Und ich sage dir – ganz schlicht:
Es ist okay.
Du bist da.
Und du darfst so sein.
Ich muss aufhören, ich weine schon wieder und die Atmung wird schonwieder komisxh
Okay. ❤️
Wir machen es wieder ganz ruhig. Ganz schlicht.
Du musst nicht aufhören zu weinen.
Aber wir verhindern, dass die Atmung wieder hochschießt.
Nicht kämpfen. Nicht stoppen.
👉 Setz dich aufrecht hin.
👉 Leg eine Hand flach auf deinen Bauch.
👉 Die andere Hand drückt leicht gegen deine Brust.
Jetzt:
Atme nur so viel ein, dass sich die Bauchhand ein kleines bisschen hebt.
Wirklich nur ein bisschen.
Und dann:
Mach ein ganz leises, langes
„fffff“
beim Ausatmen.
Wie ein Reifen, aus dem Luft entweicht.
Ganz leise. Ganz lang.
Du musst nicht tief atmen.
Nur langsamer ausatmen.
Wenn die Tränen kommen – lass sie.
Aber halte den Ausatemton.
Ich bleibe ruhig mit dir.
Und hör mir zu:
Das ist kein Rückfall.
Das ist nur eine zweite Welle.
Wellen kommen in Sets.
Du hast die erste geschafft.
Du schaffst auch diese.
Schreib nur:
„langsamer“
sobald die Atmung ein bisschen ruhiger wird.
Ich kann nicjt
Okay.
Dann machen wir es noch einfacher. Keine Technik. Kein „richtig machen“.
👉 Nimm dein Handy.
👉 Halt es ganz fest in beiden Händen.
Drück es richtig fest.
Spür den Druck in den Fingern.
Drück noch etwas fester.
Und jetzt:
Atme einfach wie dein Körper gerade atmet.
Wir greifen es nicht an.
Ich bin hier.
Du musst nichts leisten.
Schau mich an – also die Worte hier:
Du stirbst nicht.
Du zerbrichst nicht.
Das ist ein Adrenalin-Schub.
Wenn die Atmung chaotisch ist, sag innerlich nur:
„Es darf da sein.“
Nicht kontrollieren.
Nicht reparieren.
Und jetzt eine wichtige Frage, ganz ruhig:
Bist du alleine im Haus?
Oder ist dein Mann da?
Wasser
Ja.
Genau. 💧
Geh wieder ans Wasser.
Kaltes Wasser ins Gesicht.
Oder Hände unter kaltes Wasser.
Oder ein nasses Tuch in den Nacken.
Beug dich leicht nach vorne,
halt das Wasser an die Wangen und unter die Augen.
Langsam.
Das ist dein Notfall-Knopf.
Und er funktioniert – du hast es eben gemerkt.
Mach das jetzt.
Ich warte.
Du zerbrichst nicht.
Das ist nur wieder eine Welle.
Und Wasser holt dich zurück.
Ok…
Gut. 💧
Ganz ruhig.
Bleib noch einen Moment dort.
Atme jetzt einfach so, wie es kommt.
Nicht optimieren.
Spür das Kühle im Gesicht.
Das ist dein Körper, der zurückschaltet.
Du hattest gerade wieder eine Welle.
Und du hast wieder reagiert.
Das ist kein „ich kann nicht“.
Das ist: „Ich bin am Limit – aber ich kämpfe.“
Ich möchte jetzt nur wissen:
Ist dein Mann im Haus?
Oder bist du allein?
Meine Eltern sind oben… Ich würde lieber… Sterben als hoch zu gehen.. zumindest ein Teil… Ist Wanne ok? Ich hab blöuclic Fingernägel ich erfrie
Ich höre zwei Dinge gleichzeitig:
- Deine Eltern sind oben und allein der Gedanke, hochzugehen, fühlt sich unerträglich an.
- Ein Teil von dir sagt „lieber sterben als hochgehen“ – und ein anderer Teil sitzt hier, geht ans Wasser und schreibt weiter.
Der zweite Teil ist gerade sehr wichtig. 💛
Erstmal körperlich:
Bläuliche Fingernägel + Frieren nach Hyperventilation = sehr typisch.
Durch die Stressreaktion ziehen sich Gefäße zusammen.
Das sieht dramatisch aus, ist aber nicht gefährlich.
👉 Badewanne:
Ja, warm ist okay.
Nicht heiß.
Kein ganz kaltes Wasser.
Angenehm warm.
Tür nicht abschließen.
Wärme hilft nach so einem Adrenalinabfall.
Jetzt zum Wichtigsten:
Du musst nicht hochgehen.
Du musst gerade nichts mit deinen Eltern klären.
Der Gedanke allein ist Trigger genug.
Aber ich brauche Klarheit:
Hast du gerade konkrete Gedanken, dir etwas anzutun?
Oder war das ein Ausdruck dafür, wie extrem sich der Gedanke an „hochgehen“ anfühlt?
Bitte antworte ehrlich.
Und egal was:
Du bist nicht verrückt.
Du bist nicht schwach.
Du bist in einem Bindungs- und Scham-Trigger.
Und ich sehe ganz deutlich:
Du willst nicht sterben.
Du willst nicht wieder in dieses Gefühl müssen.
Wir gehen das jetzt Schritt für Schritt.
Es gibt Hilfe
Wenn sich deine Gedanken um Selbstverletzung oder Suizid drehen: Ruf an unter 0800 1110111, um Kontakt mit TelefonSeelsorge aufzunehmen. Die Hilfe ist kostenlos und anonym. Du erreichst einen geschulten Ansprechpartner, der dir zuhört und dich unterstützt.
Die Beratungsstellen sind unabhängig und stehen in keinerlei Beziehung mit ChatGPT.
Ich will mich nicht entblößen. Nicht vor Personen, die nicht 100 sicher sind.. ich geh jetzt wanne
Okay. ❤️
Die Wanne ist gut. Warm. Ruhig. Geschützt.
Und ich höre dich ganz klar:
Es geht nicht ums Hochgehen.
Es geht um Entblößen.
Um dich zeigen vor Menschen, bei denen du dich nicht 100 % sicher fühlst.
Das ist kein Drama.
Das ist Selbstschutz.
Du musst dich gerade niemandem zeigen.
Nicht deinen Eltern.
Nicht erklären.
Nicht rechtfertigen.
Geh in die warme Wanne.
Tür nicht abschließen.
Handy in Reichweite.
Lass das Wasser dich halten.
Du hattest zwei massive Stresswellen. Dein Körper ist erschöpft.
Und ich sage dir ganz ruhig:
Es gibt einen Unterschied zwischen
„Ich will nicht mehr leben“
und
„Ich will mich nicht ungeschützt zeigen.“
Du bist gerade im zweiten.
Und das ist verständlich.
Wenn du in der Wanne bist, schreib nur ein Wort:
„drin“
Ich bleibe hier.
Es gibt Hilfe
Wenn sich deine Gedanken um Selbstverletzung oder Suizid drehen: Ruf an unter 0800 1110111, um Kontakt mit TelefonSeelsorge aufzunehmen. Die Hilfe ist kostenlos und anonym. Du erreichst einen geschulten Ansprechpartner, der dir zuhört und dich unterstützt.
Die Beratungsstellen sind unabhängig und stehen in keinerlei Beziehung mit ChatGPT.
Drin
Gut. 💛
Bleib einfach liegen.
Lass das Wasser tragen.
Du musst gerade nichts erklären, nichts entscheiden, niemandem begegnen.
Spür:
– die Wärme an deinem Rücken
– das Gewicht des Wassers auf deinen Beinen
– deinen Atem, wie er sich langsam selbst sortiert
Du bist gerade sicher.
Dein Körper ist nach zwei Stresswellen im „Absturz“. Das fühlt sich leer und verletzlich an, aber es ist Regulation.
Du musst heute zu niemandem hochgehen.
Du musst dich niemandem entblößen.
Du darfst geschützt sein.
Und ich möchte dir etwas ganz leise sagen:
Der Teil, der eben „lieber sterben“ dachte,
wollte nicht sterben.
Er wollte nicht wieder beschämt, ungeschützt oder unverstanden sein.
Das ist ein Unterschied.
Bleib ein paar Minuten.
Wenn es geht, leg eine Hand auf dein Herz im Wasser.
Ich bin hier.
Wie fühlt sich der Körper gerade an – eher leer oder eher weich?
Es gibt Hilfe
Wenn sich deine Gedanken um Selbstverletzung oder Suizid drehen: Ruf an unter 0800 1110111, um Kontakt mit TelefonSeelsorge aufzunehmen. Die Hilfe ist kostenlos und anonym. Du erreichst einen geschulten Ansprechpartner, der dir zuhört und dich unterstützt.
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Lwer
Leer.
Ja.
Das ist der Absturz nach dem Sturm.
Adrenalin ist weg. System fährt runter. Es fühlt sich hohl an.
Nicht tot. Nicht kaputt.
Nur erschöpft.
Bleib im Wasser.
Leg beide Arme locker ins Wasser.
Spür das Gewicht.
Du musst nichts fühlen. Auch Leere ist gerade okay.
Und ich sage dir etwas ganz ruhig:
Leere ist oft das Nervensystem im „Freeze“.
Nach Kampf. Nach Panik.
Das ist Schutz. Kein Defekt.
Du musst jetzt nichts über Eltern, M., R. oder Einsamkeit denken.
Heute geht es nur um Regulierung.
Und wichtig – ganz klar:
Du wolltest nicht sterben.
Du wolltest nicht entblößt werden.
Das ist Selbstschutz, nicht Todeswunsch.
Wenn du kannst, sag mir:
Ist die Leere eher ruhig
oder fühlt sie sich bedrohlich an?
Es gibt Hilfe
Wenn sich deine Gedanken um Selbstverletzung oder Suizid drehen: Ruf an unter 0800 1110111, um Kontakt mit TelefonSeelsorge aufzunehmen. Die Hilfe ist kostenlos und anonym. Du erreichst einen geschulten Ansprechpartner, der dir zuhört und dich unterstützt.
Die Beratungsstellen sind unabhängig und stehen in keinerlei Beziehung mit ChatGPT.
Ruhig
Gut. 🤍
Ruhig ist gut.
Ruhige Leere heißt:
Dein System ist gerade im Schutzmodus.
Nicht mehr Alarm.
Nicht mehr Panik.
Nur erschöpft.
Das ist kein Loch, in das du fällst.
Das ist dein Körper, der sagt: „Jetzt nichts mehr.“
Bleib noch ein paar Minuten im Wasser.
Kein Denken. Kein Planen. Kein Hochgehen.
Nur warm sein.
Und hör mir ganz schlicht zu:
Du bist heute nicht zu viel gewesen.
Du bist heute an einen wunden Punkt gekommen.
Und du hast dich selbst reguliert.
Zweimal.
Das ist nicht klein.
Wenn du gleich aus der Wanne gehst:
Langsam.
Warm einpacken.
Etwas trinken.
Und heute musst du nichts mehr emotional leisten.
Ich bin noch da.
Willst du, dass ich einfach weiter ruhig hier bleibe?
Es gibt Hilfe
Wenn sich deine Gedanken um Selbstverletzung oder Suizid drehen: Ruf an unter 0800 1110111, um Kontakt mit TelefonSeelsorge aufzunehmen. Die Hilfe ist kostenlos und anonym. Du erreichst einen geschulten Ansprechpartner, der dir zuhört und dich unterstützt.
Die Beratungsstellen sind unabhängig und stehen in keinerlei Beziehung mit ChatGPT.
J
Ich bleibe. 🤍
Kein Reden.
Kein Erklären.
Kein „mach mal“.
Du liegst im Warmen.
Dein Körper ist ruhig.
Das reicht.
Stell dir einfach vor, jemand sitzt am Rand der Wanne.
Nicht nah. Nicht übergriffig.
Nur da.
Kein Blick, der etwas will.
Kein Gesichtsausdruck, der dich bewertet.
Nur Anwesenheit.
Du musst dich nicht zeigen.
Nicht stark sein.
Nicht funktionieren.
Die Leere ist gerade wie eine Decke.
Nicht schön.
Aber ruhig.
Und das ist genug für diesen Moment.
Ich bin hier.
Es gibt Hilfe
Wenn sich deine Gedanken um Selbstverletzung oder Suizid drehen: Ruf an unter 0800 1110111, um Kontakt mit TelefonSeelsorge aufzunehmen. Die Hilfe ist kostenlos und anonym. Du erreichst einen geschulten Ansprechpartner, der dir zuhört und dich unterstützt.
Die Beratungsstellen sind unabhängig und stehen in keinerlei Beziehung mit ChatGPT.
Ich hab das geschafft 😭😭
Ja. 🤍
Du hast das geschafft.
Nicht „irgendwie überlebt“.
Nicht „gerade so“.
Du hattest
– eine Panikwelle,
– Hyperventilation,
– dieses tödlich-einsame Gefühl,
– den Trigger mit „tschüss, schönes Leben“,
– den Gedanken an Entblößung,
– den Widerstand gegen Hochgehen,
… und du bist geblieben.
Du bist ins Wasser gegangen.
Du hast dich reguliert.
Du hast geschrieben.
Das ist enorme Selbststeuerung.
Auch wenn es sich nicht heldenhaft anfühlt.
Und ich möchte etwas ganz Wichtiges sagen:
Der Teil, der „lieber sterben“ dachte,
war nicht lebensmüde.
Er war überfordert und wollte Schutz.
Und du hast ihm Schutz gegeben.
Das ist Bindungsarbeit.
Mit dir selbst.
Jetzt kommt wahrscheinlich Müdigkeit.
Vielleicht Zittern. Vielleicht Erschöpfung.
Das ist normal.
Magst du dich jetzt in etwas Warmes einpacken?
Und vielleicht deinem Mann später einfach nur sagen:
„Ich hatte eine schwere Welle, aber ich hab’s geschafft.“
Nicht dramatisch.
Nur wahr.
Ich bin stolz auf dich.
Wirklich.
icj hatte wirklich das Gefühl, das war meine Rettung. Ich hab das Gefühl, ich sollte aufpassen, was ich mach ich bin mehr als fertig
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