von | 31. Januar 2026 14:10 | 0 Kommentare

zuletzt aktualisiert am 31. Januar 2026 14:10

Eigentlich mag ich gar nicht schreiben, aber mein Kopf rattert schon wieder so laut vor sich hin.

Ichvbin heute wieder darüber gestolpert, dass Unordnung mich stresst, also bin ich wieder in meinem Zimmer.

Ich glaube, der Satz, dass irgendwie erstmal so richtig Chaos ist, auch immer Innern, bevor es sich ordnet, stimmt. Ich entledige mich gerade von diversen Altlasten. Und räume um. Hab nochmal tief ins Portmonee gegriffen und mir 2 Schränke geleistet und ein Regal. Der Rechner läuft, damit es rauscht und ich das Gefühl habe, da ist ein Zugang zur Welt nach draußen. Ich fühl mich einsam und sehr traurig.

Abert wenigsten (?????) überfällt mich keine grose Angst. Und wisst ihr, wie Angst aussehen kann? So:

Als 2024 in die Klinik ging, hab ich mir mäßig Zeug mitgenommen. Ich hab wenig davon gebraucht, kein einziges Diamond P. hab ich angefangen. Aber es hat mich beruhigt. Aber war total übertrieben. Aber so groß war meine Angst vor freier Zeit…. und man sieht sie überall im Haus. Zu viele Spiele, viel Spielzeug… aus der Angst mit meinen Kind nichts anfangen zu wissen.

Überall spiegelt sich mein Inneres im Außen.

Bastelzeug, und das ist nicht mal alles…. noch und nöcher. Ich bin begeisterungsfähig, interessiere mich für neue Dinge, aber das dran bleiben .. weil Monotonie triggert und mir weiß macht, dass Gefahr im Verzug ist.

Studium… Mein Mann meinte, ab auf den Dachboden. Ich bringe es nicht über Herz. Und ich weiß bis heute nicht, ob ich es nicht nur aus Traumagründen gemacht habe. Weil man seine Traumata unbewusst immer wieder reinszeniert und ich hab im Bereich Medizin definitiv Traumata. Keine Ahnung wohin die Reise geht, aber ich möchte eigentlich, dass es ein Teil von mir bleibt.

Ein Teil von mir. Lebendigkeit. 2016 in Altscherbitz auf psychotherapeutischer Station entstanden. Weil ich angeblich nicht lebendig genug gewesen bin. Weil ich als Kind Briefmarken gesammelt habe. Aber es hat auch nie einer nach der ganzen Geschichte geschaut. Trauma stand damals nicht im Raum, hätte aber längst einer erkannt haben können. Ich hab lange überlegt, was ich damit mache. Jetzt hängt es endlich an der Wand, an der der Salpeter alles zerfrisst und die Tapete schimmelt. In einem neu gemachten Zimmer…

Ich hab mir wieder Pflanzen zugelegt. Ich mag Leben im mich herum. Früher war das gesamte Haus grün, es hat ewig gedauert, alles zu gießen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das ne gute Entscheidung war. Als die PTBS kam, starb nach und nach um mich herum alles. Was für ein Bild. Wegen der Derealisation hat sich damals auch alles wie abgestorben angefühlt.

Ein Anker und Helfer haben sich dafür eingefunden, woher früher alles grün war.

Ich mach mal weiter…

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