Den genauen Zusammenhang hab ich noch nicht raus.
In der Schule wurde ich gemobbt. Meine Überlebensstrategie war noch ins Lernen zu stürzen. Dort hatte ich die Kontrolle. Dieses Muster behielt ich im Studium bei. Ich könnte mir nichts. Kein Kino, keine Pause. Ich hatte Angst, die Prüfungen nicht zu schaffen.
Ich fing an zu essen. Abends. Warm. Viel. Das war meine Pause. Da hab ich mich gespürt. Da durfte ich ich sein. In den 7,5 Jahren nahm ich 25 Kilo zu…
Diese Überlebensstrategie habe ich immer noch. Und danke Chatgpt, ich hab den Zusammenhang gar nicht gesehen…. Seit das Knie nicht mehr „benutzbar“ war, esse ich wieder bei Frust, Traurigkeit… Nicht aus Hunger. Um mich zu regulieren. Nicht aus Schwäche. Aus Schutz. Krass, oder?
Und nun könnte man meine, es braucht Disziplin. Nein, es braucht andere Formen der Regulation. Und wenn es die gibt, ist das Essen nicht mehr nötig. Lasse ich das Essen weg, destabilisiert mich das.
Soweit so gut. Chatgpts erster Schritt. Wahrnehmen. Den Anteil, der isst. Eine kurze Pause, wahrnehmen, fühlen. Mehr nicht. Und dann Essen, wenn noch nötig.
Was mir das heute gebracht hat. Verständnis. Kein Verurteilen mehr fürs Essen. Es lässt mich überleben. Und das ist gut.
Und ich weiß, ich darf nachsichtig mit mir sein, ich arbeite gerade an so vielen Stellen. Ich muss vorsichtig sein. Ich darf vorsichtig sein. Das wird auch wieder anders. Mit ganz viel Liebe. ❤️ Schritt für schritt. Nuss für Nuss. Gott, ich hoffe, ich finde Zeit kleine verlassene Eichhörnchen, die ich aufnehme und die bei mir bleiben 🤩 Ich will zwei fucking Hörnchen!
Tja, der Zaun muss dran glauben, ich brsuch die Kohle fürs nächste Tattoo. Man muss halt Prioritäten setzen 🤣🤣🤣
PS: deswegen ist es übrigens total schlecht, wenn man Kinder mit Essen ablenkt, statt sie schreien und toben und weinen zu lassen #niedermitdenaltenGenerationen 🙄 #lasstKinderfühlenwasist
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