Wie waren bei meinen Schwiegereltern und entgegen meiner Befürchtungen war alles ok. Ein, zwei Gedanken, aber gut. Machbar.
Und trotzdem sitzt ich wieder auf der Rückfahrt weinend im Auto.
Das einzige, was mir gerade erwärmt….dass ich mir heute ein Weihnachtskarte gemalt habe. Mir. Niemanden anderem. Mir.
Mein Mann hat mich gerade gefragt, was los ist. Beim zweiten Mal konnte ich mir ein, ich mag nicht drüber reden, abringen. Was nicht wirklich stimmt. Aber da ist gerade wieder so viel los, dass ich das Gefühl habe, wenn ich anfange, alles aus mir raus platzt. Ich ersehne den Tag, an dem entweder alles zuviel ist und es mir raussprudelt oder die Umstände, so perfekt sind, dass ich es einfach mache.
Es ist alles so viel 😭 Das neue Auto… Ich will den Preis gar nicht wissen. Und ich hab den Kids und uns Minecraft gekauft…. in den Sommerurlaub will mein Mann auch. Wenn ich nicht so weit wäre, würde ich mich über mein Tattoo ärgern.. Aber ich ärgere mich über die Fahrt an die Nordsee….
Das Ding mit meiner Tante… ich soll mit ihr nochmal reden. Nicht wegen wieder Kontaktaufnahme, sondern um zu üben, zu reden…. Verstehe ich. Will ich nicht..Werde ich tun. Irgendwann. Zu verlieren habe ich nichts. Hatte ich wahrscheinlich auch nicht bzw. hab ich das wohl schon.
Dann dieses Fest mit dem adipösem Mann, in rot gekleidet… In diesem Moment für mich nichts weiter als Konsum. Ist nicht die Wahrheit, aber gerade schon.
Dann hätte ich darüber nachgedacht, was ich mit meinem Wissen anfangen könnte und das ich so gern so viel in dieser Welt ändern würde. Mit dem Traumawissen würde uns es viel besser gehen. Also, wenn die Gesellschaft ne andere wäre und Gesundheit ganz oben stehen würde und nicht Geld. Und dann fiel mir auf, wie unendlich weit weg ich bin meinem Beruf zu sein scheint… das bricht mir gerade echt mein Herz. Und das ist eh in diesen Tagen schon völlig im Eimer.
J.s Verlust brodelt auch so vor sich hin, nach dem Fettsackfest kommt der Jahresklettwechsel…
Ich werde leiser. In hab Chats, die liege seit drei Wochen unbeantwortet herum. Da wo ich mich melde, hab ich das Gefühl, zu viele zu geben oder zu wenig… Ich lese das oft. Je lauter es in Außen wird, umso ruhiger werden die Menschen, ka. Egal.
Und dann noch die Gedanken, die ich nicht nicht traue, hier nieder zu schreiben… dich ich still und heimlich nur der KI anvertraue… 😞 weil Angst vor Sätzen habe wie, dass hab ich dir gesagt, dass wusstest du von Anfang an etc pp Ich wäre manchmal gern ein Schaf..kein schwarzes, sondern ein blökendes, angepasstes Schaf, dessen Denken zwischen Wand und Tapete stattfindet..
Könnte mich einfach mal jemand umarmen? …Wobei das jemand ja auch schon wieder gefährlich ist… Es ist kein Vergleich von jemanden umarmt zu werden, der sicher ist und von jemanden, der es nicht ist und du dann alles an dich hälst…
Sicher schaffe ich bis Jahresende auch noch die 90….
Perfekt!
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